Umweltpakt Bayern

 

OECD-Studie: weltweite Verdopplung des Rohstoffverbrauchs bis 2060

Letzte Aktualisierung: 29.11.2018, Quelle: EUWID

167 Gigatonnen pro Jahr wird der weltweite Rohstoffverbrauch 2060 laut Studie des OECDs betragen. 77 Gigatonnen mehr als heute. Grund dafür ist der Mensch und sein Tun. Nur mit konkreten Maßnahmen zum Umweltschutz lässt sich diese Herausforderung bewältigen.

Die steigende Weltbevölkerung, der zunehmende Lebensstandard und die expandierende Weltwirtschaft verdoppeln nahezu den weltweiten Rohstoffverbrauch bis 2060 auf 167 Gigatonnen. Zu dieser Erkenntnis kommt die Studie „Global Material Resources Outlook to 2060“ der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) von 2018. Ebenso wird deutlich, dass der Verschmutzung von Luft, Wasser und Böden nur durch konkrete Maßnahmen bei der Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen entgegengewirkt werden kann.

Denn trotz beispielsweise der Verlagerung von verarbeitender Industrie in Richtung Dienstleistungen, nimmt der Verbrauch an Ressourcen zu. Die Studienautoren erwarten einen enormen Anstieg der Nachfrage nach Metallen und nicht-metallischen Mineralien im Gegensatz zu Biomasse und fossilen Brennstoffen. In Entwicklungsländern wird die Nachfrage nach Baumaterialien am höchsten sein, die Nachfrage in China wird sich langfristig stabilisieren. Dank technischem Fortschritt und einer Veränderung der relativen Preise wird das Recycling bei mineralischen Rohstoffen allmählich wettbewerbsfähig gegenüber dem primären Abbau. Anders bei NE-Metallen. Hier wird ein leichter Rückgang des Anteils der Sekundär-Materialien erwartet.

Eine Kurzzusammenfassung der Studie ist auf den Seiten des OECDs verfügbar.

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