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Internationales Ressourcen-Panel: Klimaschutz durch Materialeffizienz

Quelle: IRP

Laut der Studie „Resource Efficiency and Climate Change“ des Internationalen Ressourcen-Panels der Vereinten Nationen (IRP) ist es wichtiger denn je, Rohstoffe und Materialien effizient einzusetzen. Im Jahr 2015 stammten bereits 23 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen aus der Herstellung von Materialien. Das sind 8 Prozentpunkte mehr als noch 1995.

Im November 2020 veröffentlichte das Internationale Ressourcen-Panel der Vereinten Nationen (IRP) die erste umfassende Analyse der Potentiale zur Einsparung von Treibhausgasemissionen durch Materialeffizienz. Dabei zeigt sich, dass im Jahr 2015 bereits 23 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen aus der Herstellung von Materialien wie Metallen, mineralischen Baustoffen, Kunststoffe und Gummi sowie der Holzverarbeitung stammen. Im Vergleich zu 1995 sind das mehr als 8 Prozentpunkte.

Anhand der Lebenszyklen von Wohnhäusern und PKWs verdeutlicht die Studie die Potentiale zur Einsparung großer Mengen an Treibhausgasen durch den effizienten Einsatz von Materialien. Bereits existierende Technologien können genutzt werden, um die Materialeffizienz voranzutreiben, den Ausstoß der Treibhausgase zu verringern und damit einen beträchtlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Das Internationale Ressourcen-Panel der Vereinten Nationen wurde 2007 gegründet und ist das weltweit führende wissenschaftliche Gremium zum nachhaltigen Management der natürlichen Ressourcen. Es bietet wissenschaftliche Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen für die Politik für die globale Nutzung der Ressourcen.