Projekt ReStoff gestartet: Kunststoff-Stoffströme in Bayern effizient vernetzen

Quelle: CCB

Das Cross-Cluster-Projekt ReStoff vernetzt Kunststoff-Stoffströme in Bayern mit passenden Recyclingunternehmen und schafft dafür eine transparente Datenbasis. Es wird vom Umweltcluster Bayern, dem Chemie-Cluster Bayern sowie unterstützend von den Bayerischen IHKs und dem REZ umgesetzt.

Das Cross-Cluster-Projekt ReStoff verfolgt das Ziel, Kunststoff-Stoffströme in Bayern gezielter mit geeigneten Recyclingunternehmen zu vernetzen. Im Fokus steht der Aufbau einer strukturierten Datenbasis, die Transparenz darüber schafft, welche Unternehmen bestimmte Kunststoffströme verarbeiten können und welche Recyclingtechnologien dabei zum Einsatz kommen. Dadurch soll es Unternehmen künftig erleichtert werden, passende Recyclingpartner zu identifizieren, Stoffkreisläufe zu schließen und zirkuläre Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln.

Das Projekt wird gemeinsam vom Umweltcluster Bayern und dem Chemie-Cluster Bayern mit der Unterstützung der Industrie- und Handelskammern in Bayern sowie dem Ressourceneffizienz-Zentrum Bayern (REZ) umgesetzt und vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert.

ReStoff richtet sich insbesondere an Unternehmen der Kunststoffverarbeitung und -entsorgung, Anbieter von Recyclingtechnologien, Forschungseinrichtungen sowie beratende Institutionen. Mit seinen Ergebnissen leistet ReStoff einen konkreten Beitrag zur Umsetzung der bayerischen Kreislaufwirtschaftsstrategie (BayKWS), deren Koordination das REZ übernimmt.

Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Technologieanbieter sind herzlich eingeladen, sich aktiv in das vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie geförderte Projekt einzubringen.


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