Umweltpakt Bayern

 

Beraterkreis für Energieberatungs-Förderprogramme erweitert

Letzte Aktualisierung: 16.11.2017, Quelle: LfU, BAFA

Zum 01. Dezember 2017 wird der Beraterkreis für die Energieberatungs-Förderprogramme erweitert. Die Erweiterung betrifft die Förderbedingungen für die Programme "Energieberatung für Wohngebäude" und "Energieberatung im Mittelstand" und erlauben künftig, dass qualifizierte Energieberater aus allen Branchen tätig werden können.

Folgende wesentliche Änderungen treten am 1. Dezember 2017 für beide Förderprogramme in Kraft:

  • Der Energieberaterkreis wird erweitert. Zum Förderprogramm können alle Energieberater zugelassen werden, die über die geforderte fachliche Qualifikation verfügen. Die Energieberater haben sich durch Selbsterklärung gegenüber dem BAFA zu verpflichten, hersteller-, anbieter-, produkt- und vertriebsneutral zu beraten.
  • Für die Zulassung benötigen Energieberater eine Haftpflichtversicherung, die Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit Energieberatungsleistungen abdeckt.

Spezielle Änderung für das Förderprogramm "Energieberatung für Wohngebäude":
  • Der sog. individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) wird ausdrücklich als richtlinienkonforme Darstellung der Ergebnisse einer Energieberatung anerkannt.
  • Die Frist für die Durchführung der Energieberatung nach der Bewilligung durch das BAFA wird auf neun Monate ausgeweitet.

Spezielle Änderung für das Förderprogramm "Energieberatung im Mittelstand":
  • Die Förderung der Umsetzungsbegleitung entfällt. Für eine Energieberatung wird daher die maximale Förderhöhe von 8.000 Euro auf 6.000 Euro abgesenkt (betrifft Unternehmen mit jährlichen Energiekosten von über 10.000 Euro).
  • Die Frist für die Durchführung der Energieberatung wird nach der Bewilligung durch das BAFA auf zwölf Monate ausgeweitet.
  • Neben der BAFA-Förderung sind auch Förderungen von Kommunen und Bundesländern zulässig, soweit das Unternehmen einen Eigenanteil von 10 % der Beratungsausgaben leistet.