Umweltpakt Bayern

 

Leise Reifen

Letzte Aktualisierung: 14.11.2014, Quelle: Schweizerische Eidgenossenschaft

Standardreifen verursachen durch Abrollgeräusche erhebliche Geräuschpegel. Diese können durch "leise" Spezialreifen um bis zu zwei Drittel reduziert werden. Der Reifenlärm wird auch auf der Reifenetikette vermerkt, die in der Europäischen Union in Anlehung an die Etikette z. B. für Elektrogeräte Kaufinformationen bietet.

Leise Reifen

Das Schweizer Bundesamt für Umwelt (BAFU) fördert mit der Kampagne "Bessere Reifen" den Kauf leiser Reifen. Bereits ab einer Geschwindigkeit von 35 km/h übertrifft das Abrollgeräusch von Autoreifen den Motorenlärm. Durch die Nutzung leiser Reifen kann der Geräuschpegel im Vergleich zu Standardreifen um bis zu zwei Drittel gesenkt werden.

Besonders in stark befahrenen Siedlungsgebieten nimmt der Lärmpegel durch Kraftfahrzeuge zu. Grund dafür ist ein stetig steigendes Verkehrsaufkommen sowie ein Trend zu schwereren Fahrzeugen mit breiteren Reifen. Dies führt zu einer Verstärkung der Fahrbahn- und Reifengeräusche. Leise Reifen tragen zu einer verminderten Geräuschkulisse bei, ohne dabei Einbußen im Bereich der Sicherheit aufzuweisen.

Reifenetikette

Die Reifenetikette ist seit dem Jahr 2012 in der Europäischen Union (EU) obligatorisch. Sie bietet Informationen über Nasshaftung, Lärm und Energieeffizienz der jeweiligen Reifen. Dabei werden die Produkte in Kategorien von A bis D eingestuft. Die Zuordnung ist damit an ähnliche Etiketten für Personenkraftwagen und Elekterogeräte angelehnt. Als Indikatoren für die Einstufung werden der Rollwiderstand, die Nasshaftung und die Rollgesräusche der Reifen erfasst.