Umweltpakt Bayern

 

Erfolgreicher Projektabschluss der Umweltpaktprojekte: "Vom Energieaudit zu EMAS" und "Integrierte Managementsysteme"

Letzte Aktualisierung: 01.10.2020, Quelle: LfU

Am 25.09.2020 konnten sechs Unternehmen für ihre beachtlichen Leistungen im Rahmen von zwei Umweltpaktprojekten geehrt werden. Die Verleihung der Urkunden sowie der erworbenen EMAS-Zertifikate fand unter strengen Hygieneauflagen im Bayerischen Landesamt für Umwelt statt. Verliehen wurden die Urkunden und Zertifikate von Herrn Dr. Otto (Leiter der Abteilung Umweltinformation am LfU) sowie Frau Oswald (Geschäftsführerin der BIHK).

Das Umweltpaktprojekt „Vom Energieaudit zu EMAS"

Hier wurden drei Unternehmen mit unterschiedlichen Ausgangssituationen im Projektzeitraum von nur zehn Monaten vom Aufbau eines Umweltmanagementsystems bis hin zur EMAS Validierung geführt. Dabei wurde herausgearbeitet welche Faktoren einen Betrieb zur Einführung von EMAS motivieren, und wie bereits bestehende betriebliche Strukturen am Besten integriert werden können. Außerdem haben die Unternehmen aktiv an der Weiterentwicklung des EMAS-Kompass mitgearbeitet. Dieser steht auf der Website des Umweltpaktes kostenlos zur Verfügung.

Wir danken den neuen EMAS Unternehmen:

  • TeamBank AG: Ein Finanzdienstleister mit ca. 750 Mitarbeitenden in Nürnberg und zusätzlich 250 Mitarbeitenden im Vertrieb in Deutschland und Österreich. Als Teil der DZ Bank Gruppe verfolgt die TeamBank Umweltziele und hat sich ein konzernübergreifendes Klimaziel gesetzt.
  • Bergzeit GmbH: Bergzeit hat seinen Hauptsitz in Otterfing und ist ein Retailer von Bergsportprodukten mit ca. 250 Mitarbeitenden. 2017 führte Bergzeit ÖKOPROFIT ein.
  • Stöger Automation GmbH: Ein Maschinenbauunternehmen aus Königsdorf mit ca. 100 Mitarbeitenden, führte ein freiwilliges Energieaudit durch um Energieeffizienzpotenziale zu ermitteln.

Das Umweltpaktprojekt „Integrierte Managementsysteme“


Im Rahmen des Projektes wurde eine Handlungshilfe entwickelt, die es erlaubt die Managementsysteme aus den Bereichen Arbeitsschutz, Qualitätssicherung, Energie und Umweltschutz in einer Anwendung zusammenzuführen. Dadurch können Synergieeffekte genutzt werden und der Kosten- und Arbeitsaufwand für den Betrieb der Systeme sinkt. Somit stärkt die Handlungshilfe einerseits die Wettbewerbsfähigkeit der Nutzer und leistet andererseits einen Beitrag zum Umwelt-, Klima- und Arbeitsschutz. Die neue Handlungshilfe IMS wird demnächst auf der Internetseite des Umweltpakt Bayern kostenlos zur Verfügung gestellt.

Wir danken den Pilotbetrieben:

  • Hauser Elektronik GmbH: Ein Unternehmen aus Dachau mit 30 Mitarbeitenden. Sie fertigen elektronische Baugruppen und haben eine ISO 9001:2015 Zertifizierung. Ein Umweltmanagementsystem befindet sich im Aufbau.
  • Bezirkskliniken Schwaben - Bezirkskrankenhaus Kempten: Beschäftigt ca. 245 Mitarbeitende und ist ISO 9001 und seit 2017 EMAS zertifiziert.
  • Hydrogenious LOHC Technologies GmbH: Ein junges Unternehmen aus Erlangen mit 75 Mitarbeitenden, die innovative LOHC Wasserstofftechnologie vorantreiben.

Die neuen Handlungshilfen für Unternehmen aus den beiden Projekten werden auf jeweils drei Web-Seminaren im Oktober vorgestellt (siehe Weiterführende Informationen).