Niedrigwasser-Informationsdienst Bayern (NID) bietet aktuelle Messdaten und Lageberichte

Quelle: LfU

Wasserknappheit früher erkennen und besser vorsorgen: Mit seinem Service-Angebot bietet der Niedrigwasser-Informationsdienst Bayern aktuelle Messdaten und Lageberichte zu den Flüssen, Gewässern und Grundwasserständen in Bayern. Das Online-Angebot gibt Unternehmen und Privatpersonen die Möglichkeit, schnell auf die aktuelle Lage zu reagieren und rechtzeitig Vorsorge zu treffen.

Mit wenigen Klicks sind auf den Seiten des Niedrigwasser-Informationsdienstes Bayern (NID) auf übersichtlichen Karten regionale, detailreiche Informationen abrufbar, beispielsweise zu

  • Niedrigwasser,
  • Abfluss,
  • Niederschlag,
  • Seen und Speichern,
  • Gewässerqualität und -temperaturen
  • Dürre
Statistische Zahlen liefern beispielsweise der 90-Tage-Niederschlagsindex und Infos zum Niederschlagsdefizit. Es gibt Warnkarten vor Hitze und UV-Strahlung sowie Alarmpläne zum Thema Ökologie. Letztere helfen dabei, ökologisch kritische Zustände frühzeitig zu erkennen und die Öffentlichkeit zu sensibilisieren.

Welche Daten nutzt der NID?

Das Internetangebot des Niedrigwasser-Informationsdienstes Bayern startete 2008. Das Grundgerüst für die Beobachtung von Niedrigwasser sind überwiegend bereits bestehende, automatische Messnetze: Die 550 Pegel zur Messung der Wasserstände und Abflüsse in den Flüssen sowie die 320 Niederschlags-Messstationen liefern eine gute Datengrundlage. Weitere Daten stammen aus den Messnetzen für die Wasserqualität in Flüssen und Seen, zudem werden Grundwasserstände und Quellschüttungen ausgewertet.

Niedrigwasser und wirtschaftliche Folgen

Der Klimawandel wird sich zunehmend auf die Niederschlagsverteilung und -mengen auswirken. Die wirtschaftlichen Schäden können erheblich sein. Betroffen sind beispielsweise die Binnenschifffahrt und Lieferketten, Kühlwasser für Kraftwerke und Industrie, die Ernte der Landwirtschaft und - je nach Region - die Trinkwasserversorgung.

Foto: Armin Rieg, WWA Kempten