Förderfibel Umweltschutz und Energie

Bayerisches Landesamt für
Umwelt

Förderfibel Umweltschutz und Energie

CO2-Vermeidung durch Biomasseheizwerke (BioKlima)
Energetische Nutzung von Biomasse

Letzte Aktualisierung: 24.09.2021

Antragsberechtigte

Natürliche Personen, juristische Personen des Privatrechts, Personengesellschaften, kirchliche Einrichtungen und juristische Personen des öffentlichen Rechts der mittelbaren Landes- und Bundesverwaltung mit eigener Rechtsträgerschaft (insbesondere kommunale Gebietskörperschaften, Anstalten, Stiftungen, Kammern).

Verwendungszweck

Gefördert werden Investitionen in neue, umweltfreundliche Biomasseheizwerke zur Wärmeerzeugung durch effiziente Verfeuerung von fester Biomasse im Sinn von Art. 2 Nr. 117 AGVO.

Antragstellung

Antragsformulare sind bei der u.g. genannten Bewilligungsbehörde Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe, Schulgasse 18, 94315 Straubing (TFZ) erhältlich und einzureichen. 

Anträge nach der aktuellen Förderrichtlinie BioKlima werden nur noch bis zum 31. Oktober 2021 angenommen! Das Förderprogramm wird voraussichtlich in überarbeiteter Form zum 1. Januar 2022 wieder fortgesetzt werden.

Art und Höhe der Förderung

  • Die Förderobergrenzen für Zuschüsse nach dieser Richtlinie betragen zwischen 200.000 € und 300.000 €.
  • Von der Förderung ausgeschlossen sind Vorhaben, bei denen der Förderbetrag von 5.000 € bzw. 10.000 € nicht erreicht wird (Bagatellgrenze).
  • Die Förderung erfolgt im Rahmen der allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO).

Hinweise

  • Nicht gefördert werden Hersteller von Anlagen oder Anlagenkomponenten, Großunternehmen (GU), sofern sie als Wärmecontractor (einschließlich Energiesparcontracting) tätig werden, Holz be- und -verarbeitende Betriebe, Projekte zur Wärmeversorgung außerhalb von festen Gebäuden, von Betriebsgebäuden, die nach ihrem Verwendungszweck großflächig und lang anhaltend offengehalten werden müssen, von Traglufthallen oder Zelten, von Gebäuden, die dazu bestimmt sind, wiederholt aufgestellt und zerlegt zu werden sowie Projekte zur Wärmeversorgung provisorischer Gebäude sowie Ersatzinvestitionen, Eigenbauanlagen und Prototypen.
  • Das Vorhaben muss in seinen wesentlichen Teilen im Freistaat Bayern durchgeführt werden. Die geförderte Anlage muss an dem im Antrag benannten Standort mindestens acht Jahre nach der Inbetriebnahme zweckentsprechend betrieben werden.
  • Die in der Richtlinie genannten technischen Voraussetzungen müssen eingehalten werden.

Mehrfachförderung

Eine Kumulierung mit anderen Fördermitteln für dasselbe Vorhaben ist zulässig, wenn die Beihilfeintensität kumuliert höchstens 45 Prozent, bei mittleren Unternehmen 55 Prozent, bei kleinen Unternehmen 65 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten beträgt (vgl. Art. 41 Abs. 7 und 8 AGVO). Für den Fall, dass diese Höchstgrenzen überschritten würden, werden die Zuwendungen nach diesen Richtlinien auf die vorstehenden Förderhöchstgrenzen gekürzt.

Befristung

Die Richtlinie tritt am 01. Januar 2019 in Kraft und mit Ablauf des 31. Dezember 2021 außer Kraft.

Weitere Informationen im Internet

Kontaktadressen

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie (StMWi)

Prinzregentenstraße 28
80538 München

Telefon +49 (0) 89-2162-0
Fax +49 (0) 89-2162-2760

Technologie- und Förderzentrum (TFZ) im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe

Schulgasse 18
94315 Straubing

Telefon +49 (0) 9421-300-214
Fax +49 (0) 9421-300-211