Förderfibel Umweltschutz und Energie

Bayerisches Landesamt für
Umwelt

Förderfibel Umweltschutz und Energie

Entwicklung von Systemen zur Hardware-Nachrüstung von Dieselkraftfahrzeugen
Ein Förderprogramm des BMVI

Letzte Aktualisierung: 23.07.2021

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Hersteller und Entwickler der zu entwickelnden Hardware-Minderungs- oder Partikelminderungssysteme.

Das Nachrüstunternehmen bedarf der Anfangsbewertung durch das KBA. Mit der Anfangsbewertung prüft das KBA, ob die vom Hersteller installierten Verfahren eine genehmigungskonforme Produktion erwarten lassen.

Verwendungszweck

Gegenstand der Förderung ist die vorwettbewerbliche Entwicklung von Systemen zur Hardware-Nachrüstung von Dieselkraftfahrzeugen der Fahrzeugklassen M1, M2, M3, N1, N2 und N3 und mobilen Maschinen.

Die genauen Technischen Anforerungen entnehmen Sie bitte dem Punkt 2 der Förderrichtlinie. Den Link finden Sie unten.

 

Antragstellung

Die Bewilligungsbehörde ist  die Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV).

Anträge müssen zunächste elektronisch über elektronische Formularsystem easy-Online eingereicht werden. Den Link dazu finden Sie unten.

Ergänzend zur elektronischen Fassung müssen diese Anträge innerhalb von vier Wochen nach elektronischer Antragstellung rechtsverbindlich unterschrieben schriftlich bei der BAV eingereicht werden. Es gilt das Datum des Eingangs des schriftlichen Antrags.

Adresse:
Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistunge
Referat II.2
Schloßplatz 9
26603 Aurich

Art und Höhe der Förderung

Es erfolgt eine Projektfinanzierung im Wege der Anteilfinanzierung. Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt und bei der Bewilligung auf einen Höchstbetrag begrenzt.

Bemessungsgrundlage sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben oder Kosten. Für die Berechnung der beihilfefähigen Kosten und der Beihilfeintensität werden die Beträge vor Abzug von Steuern und sonstigen Abgaben herangezogen. 

Die Förderquote (Beihilfeintensität) beträgt gemäß Artikel 25 Nummer 5 Buchstabe b der AGVO 50 Prozent der beihilfefähigen Kosten für industrielle Forschung bzw. gemäß Artikel 25 Nummer 5 Buchstabe c der AGVO 25 Prozent der beihilfefähigen Kosten für experimentelle Entwicklung.

Die Beihilfeintensität für industrielle Forschung bzw. experimentelle Entwicklung kann gemäß Artikel 25 Nummer 6 der AGVO bei:

  • mittleren Unternehmen um 10 Prozentpunkte
  • kleinen Unternehmen um 20 Prozentpunkte

erhöht werden.

Die Förderung im Rahmen dieser Richtlinie wird im Sinne des nachfolgenden Buchstaben b der Förderrichlinie auf einen Höchstbetrag von 3 000 000 Euro pro originäre dingliche Entwicklung (Doppelbuchstabe aa) und 1 000 000 Euro pro fortentwickelte dingliche Entwicklung (Doppelbuchstabe bb) begrenzt.

Mehrfachförderung

Nach dieser Förderrichtlinie gewährte Förderungen können kumuliert werden mit anderen staatlichen Beihilfen, sofern diese Maßnahmen unterschiedliche bestimmbare beihilfefähige Kosten betreffen, sowie mit anderen staatlichen Beihilfen für dieselben, sich teilweise oder vollständig überschneidenden beihilfefähigen Kosten, jedoch nur, wenn durch diese Kumulierung die höchste nach der AGVO für diese Beihilfen geltende Beihilfeintensität beziehungsweise der höchste nach der AGVO für diese Beihilfen geltende Beihilfebetrag nicht überschritten wird (vgl. Artikel 8 AGVO). Im Fall der Förderung durch mehrere Stellen wird die Allgemeine Verwaltungsvorschrift Nummer 1.4 zu 44 BHO angewendet.

Befristung

Diese Förderrichtlinie ist bis zum 31. Dezember 2022 befristet. 

Weitere Informationen im Internet

Kontaktadressen

Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV)

Schloßplatz 9
26603 Aurich

Telefon 04941/602-0
Fax 04941/602-378