Förderfibel Umweltschutz und Energie

Bayerisches Landesamt für
Umwelt

Förderfibel Umweltschutz und Energie

Förderprogramm KsNI (Förderung von leichten und schweren Nutzfahrzeugen
mit alternativen, klimaschonenden Antrieben und dazugehöriger
Tank- und Ladeinfrastruktur für elektrisch betriebene Nutzfahrzeuge)
Förderung von leichten und schweren Nutzfahrzeugen mit alternativen, klimaschonenden Antrieben und dazugehöriger Tank- und Ladeinfrastruktur für elektrisch betriebene Nutzfahrzeuge

Letzte Aktualisierung: 10.09.2021

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind:

  • Unternehmen des privaten Rechts,
  • kommunale Unternehmen und Körperschaften
  • Anstalten des öffentlichen Rechts
  • eingetragene Vereine.
  • Für kommunale Eigenbetriebe ohne eigene Rechtspersönlichkeit ist die jeweilige Kommune antragsberechtigt.
  • Leasing- oder Mietgeber können Zuwendungsempfänger sein. In diesem Fall ist der Leasing- oder Mietgeber für die Gewährleistung der zuwendungsbezogenen Verpflichtungen verantwortlich. 

Verwendungszweck

Mit dem Förderprogramm nach der „Richtlinie über die Förderung von leichten und schweren Nutzfahrzeugen mit alternativen, klimaschonenden Antrieben und dazugehöriger Tank- und Ladeinfrastruktur für elektrisch betriebene Nutzfahrzeuge (reine Batterieelektrofahrzeuge, von außen aufladbare Hybridelektrofahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge)“ (Richtlinie KsNI) sollen die Treibhausgasemissionen durch den Einsatz von alternativen Antrieben und Kraftstoffen im straßengebundenen Güterverkehr gesenkt werden. Der Bund gewährt hierzu Zuschüsse:

  • zur Förderung der Anschaffung von leichten und schweren Nutzfahrzeugen mit alternativen, klimaschonenden Antrieben (KsN),
  • zur Förderung für die Errichtung und Erweiterung der dazugehörigen Tank- und Ladeinfrastruktur (KsI),
  • zur Erstellung von Machbarkeitsstudien für die Einsatzmöglichkeiten von Nutzfahrzeugen sowie von Studien und Analysen für die Nutzung neuer und bestehender Logistikstandorte für Nutzfahrzeuge bzw. zur Errichtung und Erweiterung entsprechender Infrastruktur (MBS).

Die konkreten Regelungen entnehmen Sie bitte der Richtlinie KsNI und dem aktuellen Förderaufruf. Die Links dazu finden Sie unten.

Antragstellung

Bewilligungsbehörde ist das Bundesamt für Güterverkehr (BAG). 

Das Antragsverfahren ist einstufig ausgestaltet.

Das Nähere regeln kalenderjährlich maximal vier Förderaufrufe. Förderanträge sind gemäß entsprechenden Förderaufrufen ausschließlich auf elektronischem Weg bei der Bewilligungsbehörde unter Verwendung des dafür bereitgestellten Portals zu stellen. Mit dem Antrag hat der Antragsteller der Bewilligungsbehörde das unterschriebene Kontrollformular als Anlage zu übermitteln. Die für die Bearbeitung erforderlichen Anlagen sind ausschließlich über das Portal zu übermitteln.

Den Link zum Portal finden Sie unten.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt als Projektförderung im Wege der Anteilfinanzierung. Die Zuwendung wird in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses gewährt und bei der Bewilligung auf einen Höchstbetrag begrenzt.

  • Fahrzeuge:
    Bemessungsgrundlage sind die jeweiligen Investitionsmehrausgaben.Die durch den Fördermittelgeber ermittelten Investitionsmehrausgaben im Rahmen dieser Richtlinie gelten als Bemessungsgrundlage der vom Fördergeber vorgegebenen Zuschüsse. Der Zuschuss darf 80 % der Investitionsmehrausgaben nicht überschreiten. 
  • Tank- und Ladeinfrastruktur:
    Bemessungsgrundlage für Zuwendungen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben. Zuwendungsfähig sind die in den Nummern 2.7.1 und 2.7.2 der Richtlinie genannten Bestandteile der Tank- und Ladeinfrastruktur. Es sind 80 % der zuwendungsfähigen projektbezogenen Gesamtausgaben förderfähig.  Antragsteller können Anträge über Infrastrukturen an mehreren Standorten stellen. Kosten für den Betrieb der Tank- und Ladeinfrastruktur sind nicht förderfähig.
  • Machbarkeitsstudien:
    Bemessungsgrundlage für Zuwendungen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben. Dies sind die Ausgaben zum Erstellen der Studie nach Nummer 2.8 der Richtlinie. Die Ausgaben für die Studie werden mit 50 % bezuschusst. 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Richtlinie und dem aktuellen Förderaufruf, siehe Link unten.

 

 

 

Befristung

Diese Richtlinie tritt am 2. August 2021 in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 2024. 

Weitere Informationen im Internet

Kontaktadressen

Bundesamt für Güterverkehr (BAG)

Werderstraße 34
50672 Köln

Telefon 0221/5776-5999
Fax 0221-5776-1777

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Dienstgebäude Invalidenstraße 44
10115 Berlin

Telefon 030 18 - 300 - 0
Fax 030 18 - 300 - 1942