Förderung von Projekten im Rahmen der Material-Hub-Initiative „Ressourcensouveränität durch Materialinnovationen“ (MaterialNeutral)
Modul 3 – Ressourcenschonung durch lebenszyklusoptimierte Materialgestaltung

Letzte Aktualisierung: 28.11.2025

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Forschungseinrichtungen und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen.

Verwendungszweck

Ziel der Förderrichtlinie ist die Entwicklung innovativer Materialien, die über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg nachhaltig gestaltet sind – von der Auswahl der Rohstoffe bis hin zu ihrer Wiederverwendung am Lebensende.

Im Zentrum stehen FuE-Projekte, die durch Materialinnovationen einen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen, zur Steigerung der Ressourcenschonung und zur Verringerung von negativen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt leisten. Dafür orientiert sich die Fördermaßnahme an drei Schwerpunkten.

  1. Nachhaltige Entwicklung und Lebenszyklusoptimierung von Materialien
    Gesteigerte Rezyklierbarkeit und/oder die Optimierung von Lebensdauer und Materialverbrauch sollen gezielt zu mehr Nachhaltigkeit von Materialinnovationen führen.
  2. Verbesserung der Materialperformance, Nutzungsdauer oder Wiederverwendbarkeit
    Durch eine verlängerte Nutzungsdauer, höhere Widerstandsfähigkeit oder Second-Life-Anwendungen soll eine nachhaltigere Nutzung von Materialinnovationen ermöglicht werden.
  3. Integration von Materialfunktionen zur Steigerung der Nachhaltigkeit
    Durch die Kombination mehrerer Funktionen bei der Entwicklung von innovativen Materialien sollen nachhaltige Verbesserungen erreicht werden, zum Beispiel durch hybride Materialsysteme oder Materialien mit adaptiven Eigenschaften. 

Ziel ist es, Materialien mit einem hohen Nachhaltigkeitspotenzial zu entwickeln, deren Wirkung anhand geeigneter Indikatoren (z. B. Reduktion des Ressourcenverbrauchs) messbar wird.

Antragstellung

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMFTR den Projektträger Jülich (PtJ) beauftragt:

Ansprechpartner sind:

Dr. Fadoua Aarab, Telefon: 02461/61-85979

Claudia Vonderstein, Telefon: 02461/61-96669

E-Mail: ptj-materialneutral@fz-juelich.de 

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In einem ersten Schritt können Projektskizzen bis zum 23. Februar 2026 eingereicht werden. Die Bewertung erfolgt nach festgelegten Kriterien. In der zweiten Verfahrensstufe werden die Verfasser der positiv bewerteten Projektskizzen aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen.

Art und Höhe der Förderung

Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Befristung

Die Förderrichtlinie trat am 24. November 2025 in Kraft und ist bis zum 30. Juni 2027 gültig. 

Kontaktadressen

Projektträger Jülich | Forschungszentrum Jülich GmbH Geschäftsbereich Neue Materialien und Chemie (NMT)

52425 Jülich

Telefon02461 61-2626
Fax 02461 61-5837

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