Förderfibel Umweltschutz und Energie

Bayerisches Landesamt für
Umwelt

Förderfibel Umweltschutz und Energie

Energieeffiziente Stadt - EnEff:Stadt - EnEff: Wärme - EnEff: Gebäude.2050 - Solares Bauen
BMWi-Förderkonzept im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms

Letzte Aktualisierung: 06.07.2018

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind grundsätzlich Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Sitz und Schwerpunktaktivitäten in Deutschland. Diese müssen personell und materiell in der Lage sein, die Forschungsaufgaben durchzuführen. Forschungseinrichtungen, die gemeinsam von Bund und Ländern grundfinanziert werden, kann nur im begründeten Einzelfall eine Projektförderung für ihren zusätzlichen Aufwand bewilligt werden.

Verwendungszweck

Im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung wird die Förderinitiative "EnEff:Stadt" weitergeführt. Erarbeitet werden Bewertungskriterien sowie Konzepte und Planungshilfsmittel für Kommunen und weitere Akteure wie Wohnungswirtschaft und Stadtwerke. Für abgegrenzte Quartiere werden exergetisch und ökonomisch optimierte Maßnahmenkombinationen entwickelt, beispielhaft umgesetzt und messtechnisch überprüft. Dabei orientiert sich die Forschung an typischen Siedlungsformen. Zugleich soll mit der Umsetzung der Energiekonzepte und ihrer messtechnischen Begleitung der Gedanke der integralen Planung realisiert werden. Das Ziel ist eine Reduzierung des Primärenergieeinsatzes im gesamten Quartier um mind. 30 %. Schwerpunkt der Förderinitiative sind Pilotprojekte, die auf beispielhafte Umsetzung innovativer Technologien und Planungsprozesse abzielen. In den Projekten soll beispielhaft gezeigt werden, wie durch den intelligenten Einsatz und die Vernetzung innovativer Technologien und Vorgehensweisen ein Maximum an Energieeffizienzsteigerung und damit CO2-Minimierung erreicht werden kann. Dabei wird besonders auf den Transfer der gewonnenen FuE-Ergebnisse Wert gelegt. Die Förderung erstreckt sich von Planungskonzepten bis zu anschließenden Messprogrammen mit Betriebsoptimierung. Neben den bisherigen Projekttypen, die Stadtquartiere adressieren, haben sich die zwei neuen Projekttypen "Cluster-Projekte" und "Campus-Projekte" herausgebildet. Daneben bietet die Weiterentwicklung systematischer Instrumente im Rahmen der Initiative "EN:SYS" neue Möglichkeiten zur Energieplanung. Ziele Folgende Ziele sollen in der Projektlaufzeit erreicht werden:

  • Einsatz innovativer Technologien
  • Nutzung moderner Methoden für das Management komplexer Projekte und den Einsatz moderner Planungsinstrumente
  • Vernetzung unterschiedlicher Bereiche und Akteure
  • methodisch überzeugendes Monitoring. Die wissenschaftliche Auswertung, Dokumentation und Verbreitung der Forschungsergebnisse werden in einem Begleitvorhaben gesichert.

Antragstellung

Mit der Betreuung der Fördermaßnahme hat das BMWi den Projektträger Jülich (PtJ) beauftragt (http://www.ptj.de/). Projektträger Jülich (PtJ) – Geschäftsbereich EEN Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich, Telefon: 0 24 61/61-31 72, E-Mail: ptj-een@fz-juelich.de Projektträger Jülich (PtJ) – Geschäftsbereich ERG Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich, Telefon: 0 24 61/61-89 59, E-Mail: ptj-erg@fz-juelich.de

Art und Höhe der Förderung

Um Vorhaben durchzuführen, können Zuwendungen im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten. In der Regel können diese – je nach Anwendungsnähe des Vorhabens – bis zu 50 % anteilig finanziert werden. Das BMWi setzt grundsätzlich eine angemessene Eigenbeteiligung von mindestens 50 % der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten voraus. Die Bemessung der jeweiligen Förderquote muss den Gemeinschaftsrahmen der EU-Kommission für staatliche Beihilfen für FuEuI berücksichtigen. Dieser Gemeinschaftsrahmen lässt für KMU Bonusregelungen zu, die zu einer höheren Förderquote führen können.

Hinweise

Der Antrag ist vor Beginn der Maßnahme zu stellen. Aufgrund der inhaltlichen Nähe und der gemeinsamen Zielsetzung, zur Entwicklung energieeffizienter Stadtquartiere beizutragen, sind die Förderinitiativen „Forschung für die energieeffiziente Stadt“ (EnEff:Stadt) und „Forschung für energieeffiziente Wärme- und Kältenetze"“ (EnEff:Wärme) miteinander gekoppelt. Dadurch genutzte Synergievorteile tragen dazu bei, die vorhandenen Fördermittel gezielt und effizient einzusetzen.

Mehrfachförderung

Eine Kumulation ist möglich.

Befristung

Die Förderinitiative „EnEff.Gebäude.2050“ ist mit Veröffentlichung der Förderbekanntmachung zum 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung in dieses integriert worden. In Abschnitt „3.1.5 Klimaneutraler Gebäudebestand 2050“ der Förderbekanntmachung zum 7. Energieforschungsprogramm finden Sie die aktuellen Förderbedingungen.

Weitere Informationen im Internet

Kontaktadressen

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Scharnhorststr. 34-37
10115 Berlin

Telefon +49 (0) 1888-615-0
Fax +49 (0) 1888-615-7010

Projektträger Jülich (PTJ), Forschungszentrum Jülich GmbH

Postfach 19 13
52425 Jülich

Telefon +49 (0) 2461-61-4621
Fax +49 (0) 2461-61-6999
E-Mail k.A.