Förderfibel Umweltschutz und Energie

Bayerisches Landesamt für
Umwelt

Förderfibel Umweltschutz und Energie

Kommunen innovativ sowie Klimaschutzprojekte im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative für Kommunen (Kommunalrichtlinie 2019 - 2021 und 2022 - 2024)
BMUB-Programme und BMBF-Programme

Letzte Aktualisierung: 28.10.2021

Antragsberechtigte

Umfassend antragsberechtigt sind ausschließlich Kommunen (Städte, Gemeinden und Landkreise) und Zusammenschlüsse, an denen ausschließlich Kommunen beteiligt sind. Eingeschränkt antragsberechtigt sind:

  • öffentliche, gemeinnützige und religionsgemeinschaftliche Schulen und Kindertagesstätten bzw. deren Träger (außer Volkshochschulen);
  • öffentliche, gemeinnützige und religionsgemeinschaftliche Hochschulen bzw. deren Träger;
  • Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus;
  • Betriebe, Unternehmen und sonstige Einrichtungen, die vollständig in kommunaler Trägerschaft stehen. Für kommunale Eigenbetriebe ohne eigene Rechtspersönlichkeit ist die jeweilige Kommune antragsberechtigt;
  • kulturelle Einrichtungen in privater oder gemeinnütziger Trägerschaft;
  • Werkstätten für behinderte Menschen;
  • kommunale Wirtschaftsförderungsgesellschaften;
  • private Unternehmen, die ein Industrie- oder Gewerbegebiet betreiben;
  • rechtsfähige Zusammenschlüsse von Unternehmen, deren Standorte innerhalb eines Industrie- oder Gewerbegebiets liegen, sofern sich über 30 Prozent der Unternehmen in diesem Gebiet an dem Zusammenschluss beteiligen.

Für die neue Kommunalrichtlinie ab 01. Januar 2022 sind antragsberechtigt:

Kommunen, Kitas, Schulen und Hochschulen, Sportvereine, kommunale Unternehmen, Religionsgemeinschaften und weitere kommunale Akteur*innen sowie, jetzt neu, auch Sozial- und Wohlfahrtsverbände, Contractoren und gemeinnützige Vereine.

Verwendungszweck

Das BMUB fördert nach dieser Richtlinie folgende Förderschwerpunkte:

  1. Einstiegsberatung kommunaler Klimaschutz;
  2. Erstellung von Klimaschutzkonzepten und Klimaschutzteilkonzepten mit Zielen und Maßnahmen, die sich an den nationalen Klimaschutzzielen orientieren;
  3. Förderung einer Stelle für Klimaschutzmanagement zur Umsetzung von Klimaschutzkonzepten und Klimaschutzteilkonzepten
  4. Klimaschutzinvestitionen in Kindertagesstätten, Schulen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Sportstätten;
  5. Investive Klimaschutzmaßnahmen wie z. B. Nachhaltige Mobilität, LED-Beleuchtung, Stillgelegte Siedlungsabfalldeponien, Raumlufttechnische Anlagen und Klimaschutz in Rechenzentren.

So gibt es Förderprogramme für Beratungen für Kommunen, Rechenzentren, Raumlufttechnische Anlagen, LED-Beleuchtung, Siedlungsabfalldeponien, Nachhaltige Mobilität, Klimaschutzinvestitionen, Klimaschutzkonzepte, Klimaschutzteilkonzepte und Wettbewerbe.

Mehr Informationen zu den einzelnen Förderrichtlinien finden Sie unten in den Links.

Fragen zur Umsetzung von Klimaschutzvorhaben im Rahmen der Kommunalrichtlinie nimmt die Partnerschaft Deutschland (PD) per Telefon unter 030 257679 471 oder per E-Mail an ub-klima@pd-g.de entgegen.

Antragstellung

Projektanträge sind an den Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Klima (KLI), Zimmerstraße 26 – 27, 10969 Berlin zu richten. Kontakt:

  • Telefon: 0 30/20 19 95 77
  • Telefax: 0 30/2 01 99 31 00
  • E-Mail: ptj-ksi@fz-juelich.de

Anträge auf Zuwendung können ausschließlich elektronisch über das Portal zur Beantragung von Fördermitteln des Bundes („easy-online“) eingereicht werden.

Art und Höhe der Förderung

Bemessungsgrundlage sind die im Einzelfall als zuwendungsfähig anzuerkennenden projektbezogenen Ausgaben bzw. Kosten. Die Zuschusshöhe ist von der Art der Maßnahme (Konzepterstellung, Technologieanwendung, Modellprojekt) abhängig. Details dazu sind der Richtlinie des BMUB zu entnehmen. Die Fördersätze werden regelmäßig überprüft und der Marktentwicklung, dem Förderbedarf sowie den verfügbaren Haushaltsmitteln angepasst. Dabei wird sowohl die Wirksamkeit der Förderung als auch die Fördereffizienz berücksichtigt.

Hinweise

Die Inhalte der Richtlinie werden in Merkblättern zu den einzelnen Förderschwerpunkten konkretisiert. Die Vorgaben der Merkblätter sind verbindlich. Die Einhaltung dieser Vorgaben bildet die Grundlage für die spätere Bewilligung.

Das Bundesumweltministerium (BMU) baut sein Beratungsangebot zum kommunalen Klimaschutz aus. Dadurch können Klimaschutzmaßnahmen reibungsloser umgesetzt und schneller Erfolge erzielt werden. Bei der Umsetzungsberatung erhalten Kommunen und weitere Akteure Hilfestellung und individuelle Beratung bei Fragen rund um die Themen Projektmanagement, Vergabe und Verwaltungsorganisation.

Fragen zur Umsetzung von Klimaschutzvorhaben im Rahmen der Kommunalrichtlinie nimmt die Partnerschaft Deutschland (PD) per Telefon unter 030 257679 471 oder per E-Mail an ub-klima@pd-g.de entgegen.

Mehrfachförderung

  • Eine Kumulierung mit Drittmitteln, Zuschussförderungen und Förderkrediten ist vorbehaltlich entgegenstehender beihilferechtlicher Vorgaben (siehe Abschnitt IV Nummer 8 der Richtlinie) zugelassen, sofern eine angemessene Eigenbeteiligung in Höhe von mindestens 20 Prozent des Gesamtvolumens der zuwenungsfähigen Ausgaben erfolgt.
  • Soweit zusätzlich Drittmittel eingebracht werden können, sind diese auszuweisen.
  • Eine Doppelförderung mit anderen Förderprogrammen der Bundesregierung ist ausgeschlossen.

Befristung

Die Kommunalrichtlinie hat eine Laufzeit vom 01. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2021.

Durch die neue Kommunalrichtlinie mit einer Gültigkeit vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2027 sollen neue Anreize für kommunale Akteure geschaffen werden, sich für den Klimaschutz vor Ort zu engagieren.

Weitere Informationen im Internet

Kontaktadressen

Bundesamt für Güterverkehr (BAG) -Außenstelle München

Winzererstraße 52
80797 München

Telefon 089/ 1 26 03-0
Fax 089/ 1 26 03-321

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Hannoversche Straße 28-30
10115 Berlin

Telefon +49 (0) 1888-57- 0
Fax +49 (0) 1888-57-83601

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU)

Stresemannstraße 128 - 130
10117 Berlin

Telefon +49 030 18 305-0
Fax +49 0228 99 305-3225

Deutsches Institut für Urbanistik (Difu) - Servicestelle Kommunaler Klimaschutz

Lindenallee 11
50968 Köln

Telefon 0221 / 340308-15
Fax 0221 / 340308-28

Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI

Breslauer Straße 48
76139 Karlsruhe

Telefon +49 721 6809-0
Fax +49 721 689152
E-Mail k.A.

Projektträger Jülich (PTJ), Forschungszentrum Jülich GmbH

Postfach 19 13
52425 Jülich

Telefon +49 (0) 2461-61-4621
Fax +49 (0) 2461-61-6999
E-Mail k.A.