Förderfibel Umweltschutz und Energie

Bayerisches Landesamt für
Umwelt

Förderfibel Umweltschutz und Energie

Förderung "Innovative Brennstoffzellenheizgeräte in Gebäuden"
KfW-Programm 433

Letzte Aktualisierung: 19.07.2021

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind:

a) Privatpersonen und Wohnungseigentümergemeinschaften;

b) freiberuflich Tätige;

c) kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Gemeinde- und Zweckverbände, sowie rechtlich unselbständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften, sofern diese zu Zwecken der Daseinsvorsorge handeln;

d) Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, zum Beispiel Kammern oder Verbände;

e) gemeinnützige Organisationen einschließlich Kirchen;

f) Unternehmen, einschließlich Einzelunternehmer und kommunale Unternehmen;

g) sonstige juristische Personen des Privatrechts, einschließlich  Wohnungsbaugenossenschaften

Verwendungszweck

Gefördert wird der Einbau innovativer stationärer Brennstoffzellenheizungen in Neubauten und Bestandsgebäuden, die den in der Anlage zu dieser Richtlinie niedergelegten technischen Mindestanforderungen entsprechen, durch Fachunternehmen durchgeführt werden und damit zur Minderung von CO2-Emissionen und zur Erhöhung der Energieeffizienz im Gebäudesektor in Deutschland beitragen.

Gefördert wird der Einbau von stationären Brennstoffzellensystemen mit einer elektrischen Leistung (Pel) von mindestens 0,25 kWel bis maximal 5,0 kWel in neue oder bestehende Wohn- und Nichtwohngebäude nach § 2 GEG.

Antragstellung

Mit der Durchführung dieses Förderprogramms hat das BMWi beauftragt: Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Für die Förderung nach dieser Richtlinie gilt ein zweistufiges Antragsverfahren. Die Antragstellung einschließlich der Einreichung aller erforderlichen Unterlagen und Nachweise zum Antrag erfolgt gemäß dem jeweiligen Antragsverfahren des Durchführers. 

Förderanträge sind vor Vorhabenbeginn zu stellen.

Für Anträge ist für die Beantragung der Förderung ein Experte der Energieeffizienz-Expertenliste (www.energie-effizienz-experten.de) einzubinden. Nach Abschluss des Vorhabens quantifiziert und bestätigt der Energieeffizienz-Experte die Einhaltung der technischen Mindestanforderungen. Er bestätigt auch die für die Maßnahmen angefallenen, förderfähigen Ausgaben.

Mehr Informationen finden Sie in den Links unten. 

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt als Projektförderung auf Ausgabenbasis in Form der Anteilfinanzierung (ein Teil der förderfähigen Ausgaben der Maßnahme wird gefördert) durch einen nicht rückzahlbaren Investitionszuschuss („Zuschussförderung“).

Förderfähige Ausgaben sind die vom Antragsteller für die durchgeführte Maßnahme tatsächlich zu tragenden Bruttoinvestitionskosten (einschließlich Mehrwertsteuer); sofern für Teile des Investitionsvorhabens eine Vorsteuerabzugsberechtigung des Antragstellers besteht, können nur die Nettokosten (ohne Mehrwertsteuer) berücksichtigt werden.

Zu den förderfähigen Ausgaben gehören neben den direkt mit dem Einbau der innovativen stationären Brennstoffzellenheizung verbundenen Materialkosten jeweils auch die Kosten für den fachgerechten Einbau bzw. die Installation, die Kosten für die Inbetriebnahme von Anlagen, sowie die Kosten der zur Durchführung der Maßnahme erforderlichen Umfeldmaßnahmen, bspw. die Kosten der Deinstallation und Entsorgung der Altanlage und der Optimierung des Heizungsverteilsystems zur Absenkung der Systemtemperatur, sowie zugehörigen Anschlussleitungen sowie deren Verlegung.

Ebenfalls Teil der förderfähigen Ausgaben sind die fest vereinbarten Kosten für den Vollwartungsvertrag in den ersten zehn Jahren sowie die Kosten für die Leistungen des verpflichtend zu beauftragenden EnergieeffizienzExperten.

Mehr Informationen finden Sie in den Links unten.

 

Mehrfachförderung

Die Kombination mit weiteren Förderungen bis zur Höhe der förder­fähigen Kosten ist grund­sätzlich möglich.

Ausgeschlossen ist die Kombination mit folgenden Förderungen:

  • Förderung nach dem Kraft-Wärme-Kopplungs­gesetz (KWKG, KWKAusVO)
  • Förderung nach dem Erneuer­bare Energien-Gesetz (EEG)
  • Steuerliche Förderung der energetischen Gebäude­sanierung nach § 35c Einkommen­steuergesetz

Befristung

Diese Richtlinie tritt am 1. Juli 2021 in Kraft und endet mit Ablauf des 31. Dezember 2022.

Weitere Informationen im Internet

Kontaktadressen

KfW

Palmengartenstraße 5 - 9
60325 Frankfurt am Main

Telefon +49 (0) 69 74 31 - 0
Fax +49 (0) 69 74 31 - 29 44