Etablierung einer industriellen Bioökonomie durch die Weiterentwicklung und Skalierung biobasierter Verfahren sowie den Aufbau regionaler Innovationscluster
Teil des Programms "Industrielle Bioökonomie" des BMWE

Letzte Aktualisierung: 10.02.2026

Antragsberechtigte

Das Förderprogramm richtet sich in den einzelnen Förderbausteinen an die folgenden Zielgruppen:

Der Baustein A adressiert Start-ups und KMU sowie mittelständische Unternehmen mit bis zu 1.000 Beschäftigten und in Ausnahmefällen auch Großunternehmen. Forschungseinrichtungen können als Kooperationspartner von Unternehmen mitwirken.

Die Bausteine B und C richten sich an gewerbliche Unternehmen jeder Größe. Die Unternehmen können allein oder auch zusammen mit Forschungseinrichtungen im Konsortium Anträge einreichen.

Der Baustein D richtet sich an Verbünde entlang regionaler industrieller Wertschöpfungsketten oder -netze bestehend in erster Linie aus Industrieunternehmen, die bestrebt sind, skalierte biobasierte Produkte und Verfahren in industrielle Wertschöpfungsnetze zu integrieren. Großunternehmen werden insbesondere im Verbund mit KMU gefördert. Zudem richtet sich der Baustein an Managementeinrichtungen (zum Beispiel Innovationsagenturen, Technologiezentren, Verbände, Vereine, Forschungseinrichtungen, Stiftungen, Kammern und Einrichtungen der regionalen Wirtschaftsförderung), die die Innovationscluster organisieren. Unternehmen können allein oder auch zusammen mit Forschungseinrichtungen beziehungsweise Hochschulen Anträge einreichen.

Verwendungszweck

Gefördert werden Einzel- oder Verbundprojekte, die durch die Weiterentwicklung, Skalierung und praxisnahe Erprobung von biobasierten Produkten und Verfahren beziehungsweise durch den Aufbau von Innovationsclustern einen relevanten Beitrag zu einer nachhaltigen Bioökonomie leisten. 

Die Förderrichtlinie verfolgt folgende Ziele: 

  • Industrie-/wirtschaftspolitische Ziele:
    • Demonstration zur industriellen Umsetzbarkeit, Serientauglichkeit und zum Kostenreduktionspotenzial bioöko nomischer Produkte und Verfahren
    • Generierung zusätzlicher Wertschöpfung
    • Ermöglichung branchenübergreifender Anwendungen
    • Integration skalierter biobasierter Produkte und Verfahren in industrielle Wertschöpfungsnetze
  • Klima- und Nachhaltigkeitsziele:
    • Verminderung von Treibhausgasemissionen
    • Steigerung der Ressourceneffizienz 

Um dies zu erreichen, werden folgende Bausteine gefördert: 

  • Baustein A – Entwicklung von Produkten und Verfahren 
  • Baustein B – Anlagenplanung 
  • Baustein C – Anlagenbau
  • Baustein D – Innovationscluster der industriellen Bioökonomie 

Antragstellung

Mit der Abwicklung des Förderprogramms hat das BMWE als Projektträger (PT) das VDI Technologiezentrum GmbH, Industrielle Bioökonomie in Düsseldorf  beauftragt. 

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Stufe sind dem BMWE und dem beauftragten Projektträger zunächst Projektskizzen in elektronischer Form einzureichen. 

Für die Bausteine A, B und D ist der erste Einreichungsstichtag für Skizzen der 15. Januar 2025. Danach sind Skizzeneinreichungen jeweils zum 15. April und 15. Oktober eines Kalenderjahres möglich.

Für den Baustein C können jährlich zum 15. Oktober (erstmalig 2025) Skizzen eingereicht werden.

Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist, Projektskizzen, die nach dem oben angegebenen Zeitpunkt eingehen, können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden. 

 

Art und Höhe der Förderung

Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung auf Ausgaben- oder Kostenbasis als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. 

Die Höhe der Zuwendung variirt in den einzelnen Bausteinen und ist auch abhängig von der Unternehmensgröße (kleine Unternehmen, mittlere Unternehmen). 

Die genauen Fördersätze können Sie der Nr. 5 der Förderrichtlinie entnehmen. 

Befristung

Die Förderrichtlinie trat am 28. September 2024 in Kraft und ist voraussichtlich bis zum 30. Juni 2027 befristet. 

Kontaktadressen

VDI Technologiezentrum GmbH Projektträger Industrielle Bioökonomie

VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf

Telefon +49 2 11/62 14 – 52
Fax k.A.

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