Bayerisches Landesamt für
Umwelt

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Energiesparen lohnt sich!

In nahezu jedem Unternehmen sind Energie-Einsparpotenziale bis zu 50 % möglich. Diese Potenziale gilt es aufzuspüren und zu erschließen. Dies kann durch technische und organisatorische Maßnahmen erfolgen. Ein wichtiges Augenmerk ist dabei auf die Erzeugung, die Umwandlung und die Verteilung von Energie zu legen. Lassen Sie sich inspirieren und nutzen Sie die Chance Energieeffizienzmaßnahmen in Ihrem Unternehmen umzusetzen und gleichzeitig Kosten einzusparen.

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Kluges Energiecontrolling und Lastmanagement

Die Kenntnis darüber, wo und wie viel Energie im Unternehmen verbraucht wird, ist Grundvoraussetzung für effiziente Energiesparmaßnahmen. Durch die Aufzeichnung des tatsächlichen Verbrauchs, lassen sich wichtige Kennzahlen für die Planung und Kontrolle des Energiebedarfs ermitteln. Diese Kenntnisse des eigenen Lastgangverlaufs im Tages-, Wochen- oder Monatsvergleich helfen Unregelmäßigkeiten zu erkennen und teure Lastspitzen zu vermeiden.
Da Maßnahmen zur Reduktion von Lastspitzen erhebliche Einsparungen versprechen, lohnen Investitionen in Lastwächter bzw. Lastbegrenzungsanlagen. Abhängig von der gemessenen Leistungsaufnahme bzw. voreingestellten Parametern verhindern oder erlauben diese das Einschalten von Stromverbrauchern.

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Optimierte Beleuchtungstechnik

Bewegungs- und Präsenzmelder in wenig genutzten Räumen ermöglichen eine bedarfsgerechte Beleuchtung. Durch den Einsatz energieeffizienter Leuchtmittel (z. B. auf LED-Basis) und innovativer elektronischer Steuerung lässt sich die Lichtqualität in Verkaufsräumen verbessern und gleichzeitig Energie einsparen.
Eine LED-Lampe verbraucht bei gleicher Helligkeit ca. 85–90 % weniger Energie als eine Glühlampe und 80–85 % weniger als eine Halogenlampe. Aufgrund der enormen Energieeinsparung und der langen Lebensdauer von LED-Lampen amortisieren sich die höheren Anschaffungskosten bei einer durchschnittlichen täglichen Einschaltdauer von 5 Stunden bereits nach 15 Monaten.

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Zeitgenaue Reklame- und Schaufensterbeleuchtung

Überprüfen Sie die Beleuchtungszeiten in Innenräumen und bei der Außenbeleuchtung. Reklame- und Schaufensterbeleuchtungen können mit zusätzlichen Elementen, wie Zeitschaltuhren, Dämmerungsschalter oder Bewegungsmelder geregelt werden.
Ein Betrieb hat eine gesamte installierte Lichtleistung von 1,2 kW für die Werbeschilder und Strahler im Schaufensterbereich. Ein Abschalten in der Zeit von 24 bis 5 Uhr spart dem Unternehmen ca. 210 € an Energiekosten jährlich.

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Reduzierter Stand-by-Verbrauch

Bringen Sie klare Anweisungen an Elektrogeräten an, dass diese bei Nichtgebrauch auszuschalten sind und informieren Sie Ihr Verkaufspersonal über die Einsparungen, die das Ausschalten nicht benötigter Elektrogeräte (z. B. PC, Drucker, Hifi-Anlage etc.) mit sich bringt.
Jedes unnötige Watt Stand-by-Leistung kostet im Dauerbetrieb jährlich etwa 2 €.
Durch Zwischengeräte, wie beispielsweise Strom-Aus-Steckerleisten bei Elektrogeräten, werden Stand-by-Verluste vermieden.

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Geregelte Temperaturen

An vielen Heizungsregelungen kann man für jeden Wochentag einzeln die Uhrzeit einstellen, zu der es im Gebäude warm sein soll. So lässt sich die Temperatur in Verkaufs- und Büroräumen genau regeln. Tagsüber ist in den meisten Arbeitsräumen eine Temperatur von 20 °C optimal. Nachts genügt eine Temperatur zwischen 10 und 15 °C.
Die Absenkung der Raumtemperatur um 1 °C reduziert den Heizenergieverbrauch um rund 6 %.
Achten Sie zudem darauf, dass im Sommerbetrieb Brenner und Umwälzpumpe abgeschaltet sind.

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Effiziente Drucklufterzeugung

Drucklufterzeugung ist sehr energie- und kostenintensiv. Die meisten Druckluftinstallationen weisen erhebliche Einsparpotenziale auf. Durch die Optimierung von Druckluftanlagen lassen sich durchschnittlich 30 % Energie einsparen. So können in großen Unternehmen schnell 5-stellige Beträge durch die Beseitigung von Leckagen gespart werden. Die größten Einsparpotenziale liegen dabei auf der Leckageortung und -behebung. Oft gehen durch Leckageverluste 50 % der Druckluft auf dem Weg zum Werkzeug verloren. Insbesondere an folgenden Schwachstellen können Leckagen auftreten:
  • Undichte Schnellkupplungen,
  • undichte Anschlussschläuche an die jeweiligen Druckluftverbraucher,
  • veraltete Kondensatabscheider (Schwimmerableiter, zeitgesteuerte Magnetventile),
  • veraltete Druckluftverbraucher (z. B. überblasende Druckluftwerkzeuge),
  • „aufgelöste“ Dichtungen an pneumatischen Regelorganen.
Eine kleine Leckage von nur 3 mm (in einem 6 bar-Druckluftnetz) führt zu Luftverlusten von 0,5 m3/min deren Erzeugung Sie mehr als 5.000 € pro Jahr kostet.

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Erneuerbare Energieträger

Durch die Nutzung erneuerbarer Energien können Sie die Abhängigkeit von den endlichen fossilen Rohstoffen reduzieren und zudem noch CO2-Emissionen einsparen. Für die Nutzung erneuerbarer Energien kommen beispielsweise folgende Möglichkeiten in Frage:
  • Eigenstromerzeugung aus Wasserkraft oder Photovoltaik,
  • solarthermische Anlagen zur Warmwassererzeugung,
  • Einsatz von Biokraftstoffen (z. B. Biodiesel, Rapsöl) im Automobilverkehr oder in Blockheizkraftwerken,
  • Umrüstung des Heizungssystems auf erneuerbare Energieträger (z. B. Holzpellets, Holzhackschnitzel),
  • effiziente Wärmepumpen,
  • Erdwärmeanlagen (z. B. Erdwärmesonden, Flächenkollektoren).
Solarthermie ist vor allem für Betriebe geeignet, die insbesondere in der warmen Jahreszeit Prozesswärme auf einem niedrigen Temperaturniveau (unter 100 °C, besser unter 60 °C) benötigen. Die durch Solarthermie erzeugte "solare Prozesswärme" kann bei verschiedenen Prozessen eingesetzt werden, z. B. bei der Beheizung von Prozessbädern, bei der Trocknung oder beim Waschen und Reinigen.

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Sparen durch Abwärmenutzung

Bei vielen Produktionsprozessen entsteht unvermeidbar Abwärme, deren Nutzung ein immenses Energiepotenzial beinhaltet. Allerdings unterscheiden sich die Potenziale branchenspezifisch mitunter stark.
Etwa 20 bis 30 % der in Produktionseinrichtungen insgesamt eingesetzten Strom- und Brennstoffenergie kann erfahrungsgemäß im Durchschnitt durch Abwärmenutzung wieder zurück gewonnen werden.
Abwärme kann
  • innerhalb des Betriebes, in dem sie anfällt, genutzt oder
  • über Leitungen und Wärmenetze zu einem anderen Wärmeabnehmer außerhalb des Betriebes transportiert werden.
Für den Betrieb bedeutet das: Weniger Energiekosten für den Zukauf von Wärme und ggf. geringere Investitionen für Anlagen zur Wärmeerzeugung.

Der Energieatlas Bayern (LfU) bietet Ihnen weitere Informationen zu diesem Thema, inklusive einem Abwärmerechner.

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Vermeiden geht vor verwerten!

Abfälle, die nicht anfallen, bedürfen keiner Entsorgung. Somit können Emissionen, Energie und Kosten eingespart werden. Doch ganz ohne Abfall schafft es kein Unternehmen. Nicht vermeidbare Abfälle sollen nach Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) bevorzugt einer Maßnahme in Vorbereitung zur Wiederverwendung und, wenn nicht wiederverwendbar, einem Recycling zugeführt werden. Für manche Abfälle ist nur eine sonstige Verwertung möglich(z. B. energetisch). Nicht verwertbare, dem Stoffkreislauf zu entziehende Abfälle müssen beseitigt werden. Ein Abfallkonzept oder Abfallwirtschaftskonzept kann Ausgangspunkt für die Planung und Optimierung abfallarmer Produktions- und Organisationsprozesse sowie die Wahrnehmung der Produktverantwortung sein. Ökologische und ökonomische Schwachstellen lassen sich damit erkennen, die Entsorgungswege können übergeprüft und Alternativen gesucht werden. Die Vorteile sind eine Minderung von Haftungsrisiken, schnellere Anpassung bei Rechtsänderungen, festgelegte Zuständigkeiten, Sensibilisierung und Motivation der Mitarbeiter und ein ökologisches Firmenimage. Sie helfen damit der Umwelt und sich, weil Sie Kosten einsparen können.

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Wiederverwendbare Verpackungen

Fragen Sie Ihre Lieferanten, bei welchen Produkten eine Mehrwegverpackung angeboten wird oder ob die Rückgabe von Einwegverpackungen die beste Lösung (Verwertungsmöglichkeiten, Umweltbelastungen durch den Transport, Kosten) ist. Transportverpackungen können bei einer wiederkehrenden Belieferung zurückgegeben werden. Größere Mengen gut erhaltener Einweg-Transportkartons können auch einer Weitervermittlung zugeführt werden. Das gilt auch für Luftpolsterfolien oder Verpackungschips etc. und Einwegpaletten. Möglicherweise ist die Lizenzierung bei einem dualen System erforderlich.

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Saubere Abfalltrennung

Voraussetzung für eine Abfallentsorgung, bei der alle möglichen Fraktionen so hochwertig wie möglich verwertet werden, bildet eine dem Betriebsablauf angepasste Sammelorganisation. Diese richtet sich nach Art und Menge der Abfälle sowie den Anfallstellen. Die Sammelsysteme werden durch Farben oder Beschriftung gekennzeichnet.
Nach Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV) wird eine Trennung der gewerblichen Siedlungsabfälle in mindestens folgende Fraktionen gefordert:
  • Papier und Pappe (AVV-Nr. 20 01 01)
  • Kunststoffe (AVV-Nr. 20 01 39)
  • Metalle (AVV-Nr. 20 01 40)
  • Glas (AVV-Nr. 20 01 02)
  • Biologisch abbaubare Küchen- und Kantinenabfälle (AVV-Nr. 20 01 08), Garten- und Parkabfälle (AVV-Nr. 20 02 01)
Gegen ein höheres Entgelt, das für die Sortierung und Entsorgung zu bezahlen ist, können die ersten vier und weitere Abfallfraktionen auch gemischt einer Gewerbeabfall-Vorbehandlungsanlage zugeführt werden. In begründeten Fällen sind Ausnahmen vom geschilderten Vorgehen möglich. Für Verpackungsabfälle, die an vergleichbaren Anfallstellen nach §3Abs. 11 Verpackungsverordnung anfallen, können kommunale Sammelsysteme (z. B. Gelbe Tonne) oder branchenbezogene („Branchenlösungen“) in Frage kommen. Wenden Sie sich an die Kreisverwaltungsbehörde (Landratsamt oder Umweltamt der kreisfreien Stadt) bzw. die kommunale Abfallberatung. Die GewAbfV regelt auch die Erfassung von Bau- und Abbruchabfällen. Nur der getrennte Rückbau ermöglicht aber die hochwertige Verwertung nach KrWG.

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Durchdachte Abfalllogistik

Je sorgfältiger getrennt wird, desto geringer sind die Kosten für den verbleibenden Restmüll! Berechnungsgrundlage für die Entsorgungskosten ist nicht das Gewicht des Abfalls, sondern das Abfallvolumen. Sparen Sie, indem Sie Behältergröße und Abholrhythmen Ihrer Abfallmenge anpassen.
Der Austausch eines 1.100 Liter fassenden Restmüllcontainers gegen einen kleineren Behälter mit 770 Liter Inhalt spart pro Jahr zwischen 250 und 500 €.

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Regelmäßige Information der Mitarbeitenden

Je vielfältiger das Abfallspektrum desto empfehlenswerter ist die Ernennung eines Verantwortlichen für die betriebliche Abfallwirtschaft. Er oder sie entwickelt das Abfallkonzept oder sonstigen betrieblichen Regelungen fort, kontrolliert die Abfalltrennung und hält die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem Laufenden. Nach der Verordnung über Betriebsbeauftragte für Abfall kann ein Unternehmen auch ohne vorherige Anordnung durch die Kreisverwaltungsbehörde verpflichtet sein, einen Abfallbeauftragten zu bestellen. Seine Aufgaben sind im KrWG geregelt.

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Fachgerechte Entsorgung

Gefährliche Abfälle weisen eine oder mehrere gefährliche Eigenschaften auf, wie zum Beispiel reizend, gesundheitsschädlich, giftig, ätzend oder ökotoxisch. Sie sind in der Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV) durch einen Stern (*) gekennzeichnet. Beispiel: 12 01 09* halogenfreie Bearbeitungsemulsionen und -lösungen. Bei Abfällen, die nicht eindeutig den Abfallschlüsseln und -arten im Abfallverzeichnis zugeordnet werden können, sind gefährlich eingestufte Bestandteile in und Gefahrstoffkennzeichnungen auf Abfällen Anhaltspunkte für gefährlichen Abfall.
Zu den gefährlichen Abfällen zählen beispielsweise Altbatterien und -akkus, Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren, Lacke und Farben, Pflanzenschutzmittel, Reste von Reinigungs- und Putzmitteln oder sonstige Chemikalien. Sie müssen getrennt vom Restmüll entsorgt werden und unterliegen der Nachweispflicht.
Die Verwertung oder Beseitigung von Abfällen ist durch KrWG geregelt, das durch Gesetze und Verordnungen (Nachweisverordnung etc.) ergänzt wird. Europäische und bayerische Regelungen sowie kommunale Satzung sind darüber hinaus zu beachten. Besonders bei gefährlichen Abfällen empfiehlt es sich zu prüfen, ob gefahrgutrechtliche Bestimmungen zu beachten sind.

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Trinkwasser – ein kostbarer Rohstoff!

In vielen Unternehmen wird Wasser eingesetzt, verarbeitet und umgesetzt. Das hierfür benötigte Wasser beziehen sie in der Regel als Trinkwasser vom kommunalen Wasserversorger. Dabei wird Wasser zu Abwasser, Bestandteil eines Produktes oder wird verdunstet. In der jeweiligen kommunalen Entwässerungssatzung werden Anforderungen für die Einleitung von Abwasser in die Kanalisation definiert. Die Abwasserverordnung (AbwV) regelt zusätzlich das Einleiten von Abwasser aus Industrie- und Gewerbebetrieben, bei denen mit branchenspezifischen Schadstoffen (z. B. Schwermetalle, Kohlenwasserstoffe) zu rechnen ist.

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Wassersparende Armaturen

Ganz ohne Komfortverlust und mit nur geringem Aufwand können an Waschbecken, Duschen oder WC-Spülungen große Mengen Wasser eingespart werden. Installieren Sie hierfür Wasserspar-Armaturen wie z. B. Durchflussbegrenzer, Schnellschluss- und Magnetventile, Druckknöpfe, Spülstop-Tasten oder sensorgesteuerte Armaturen.
Bei häufig frequentierten Handwaschbecken empfiehlt sich eine Durchflussbegrenzung auf 3,5 bis max. 6 Liter pro Minute. Der vorgeschraubte Luftsprudler füllt den Wasserstrahl mit Luft. Dadurch wirkt dieser dick und angenehm weich. Gute Durchflussbegrenzer kosten rund 5 €. Achtung: Durchflussbegrenzer sind nicht geeignet für Durchlauferhitzer und drucklose Speicher.
Bei Druckspülern und Selbstschlussarmaturen an Urinalen oder Waschtischen ist es zudem wichtig, dass die richtige Laufzeit eingestellt ist. Eine Sekunde längere Laufzeit entspricht bis zu einem Liter Trinkwasser. Messen Sie die Laufzeiten mit einer Stoppuhr, vergleichen Sie diese mit den Richtwerten und korrigieren Sie, wenn nötig.

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Dichtes Leitungsnetz

Überprüfen Sie Ihren Wasserzähler, wenn in Ihrem Gebäude eigentlich kein Wasserverbrauch mehr stattfindet. Zeigt der Zähler Ihnen nach z. B. fünf Minuten einen Wasserverbrauch von 3 Liter an, wissen Sie, dass irgendwo etwas tropft oder leckt. Dann lohnt es sich, das Gebäude genau zu kontrollieren.
Reparieren Sie tropfende Wasserhähne und tauschen Sie alte Dichtungen aus! Durch einen undichten Wasserhahn, der pro Sekunde einen Tropfen Wasser verliert, ergibt sich ein Wasserverlust von ca. 0,75 Liter pro Stunde oder 500 Liter im Monat. Bei einem Rinnsal mit rund 200 ml pro Minute schwillt der Verlust zu einem Bach von 290 Liter pro Tag oder über 100 m³ im Jahr an.

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Umweltfreundliche Reinigungsmittel

Wasserbelastung durch Reinigungsmittel kann vermieden werden, indem auf phosphat- und insbesondere chlorhaltige Reinigungsmittel verzichtet wird. Umweltfreundliche Reinigungsmittel, die leicht abbaubare Tenside enthalten, sind hier eine sinnvolle Alternative und führen zum gleichen Reinigungsergebnis. Da bei Überdosierung Rückstände als Schmierfilm zurückbleiben, ist es sinnvoll, die Dosierempfehlungen des Herstellers zu beachten.
Umweltfreundliche Reinigungsprodukte erkennen Sie beispielsweise an den Produktsiegeln EU Ecolabel „Euroblume“ oder dem „Blauen Engel“.
Auch externe Reinigungsfirmen sollten daraufhin überprüft werden, welche Produkte zum Einsatz kommen und ggf. zur Verwendung umweltfreundlicher Reinigungsmittel verpflichtet werden.

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Ordnungsgemäßer Umgang und Lagerung wassergefährdender Stoffe

Wassergefährdende Stoffe sind solche, die geeignet sind die Beschaffenheit des Wassers (Grundwasser oder Oberflächengewässer) nachteilig zu verändern. Zu dieser Kategorie gehören viele der in Betrieben gelagerten und eingesetzten Stoffe wie Reinigungs- und Desinfektionsmittel, Säuren, Laugen, organische Lösemittel, Benzin und Heizöl. Zum ordnungsgemäßen Umgang gehört übrigens auch die regelmäßige Wartung und Entleerung von Ölabscheidern. Regelungen ergeben sich unter anderem nach der Anlagenverordnung (VAwS).

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Sinnvolle Wasserenthärtung

Hartes Wasser führt zu erhöhtem Waschmittelverbrauch und zu Korrosionsproblemen in der Hausinstallation. Die Funktionsfähigkeit von Geräten zur Warmwasserbereitung wird einschränkt und deren Energiebedarf erhöht. Mit verschiedenen Enthärtungsverfahren für Hausanlagen, wie z. B. Ionenaustausch, können Sie Verkalkung vermeiden und zugleich Waschmittel, Kalkreiniger und Energiekosten einsparen. Dabei empfiehlt sich die Verwendung von Geräten, die das Zeichen einer anerkannten Prüfstelle (z. B. DIN/DVGW-, DVGW- oder GS-Zeichen) tragen.

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Geringe Schadstofffrachten

Die Abwasserbelastung kann durch technische Maßnahmen reduziert werden, die in der Regel durch die Aufsichtsbehörden vorgeschrieben werden.
Zu den gängigen technischen Maßnahmen zählen z. B.:
  • Einbau einer DIN-Fettabscheideanlage bei fett- und ölhaltigem Abwasser. Um Starkverschmutzerzuschläge zu vermeiden kann es bei größeren Unternehmen sinnvoll sein, zusätzlich eine weitere Abwasservorreinigung (z. B. durch biologische Systeme) im Betrieb vorzunehmen.
  • Sammeln und Entsorgen der Altfette (Brat-/Fritierfette) als Abfall.
  • Einbau einer Amalgam-Abscheideranlage bei Zahnarztpraxen.
  • Einbau einer Kreislaufanlage bei Kfz-Waschanlagen.

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Clevere Regenwassernutzung

Überall dort, wo keine Trinkwasserqualität erforderlich ist, kann Regenwasser eingesetzt werden. Beispielsweise für:
  • Waschanlagen für Kraftfahrzeuge,
  • Toilettenspülungen oder
  • Grünflächenbewässerung.
Bei der Dimensionierung des Regenwasserspeichers sollte auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Regenwasserertrag (z. B. Größe der Auffangfläche) und Nutzwasserbedarf geachtet werden.

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Clever fahren und Sprit sparen!

Transportlogistik stellt für viele Unternehmen einen großen Kostenfaktor dar. Das Fahrverhalten, die Wahl des Transportmittels und die Zahl der Transporte spielen eine große Rolle, wenn der Spritverbrauch reduziert und weniger CO2-Emissionen ausgestoßen werden sollen. Durch einfach umzusetzende Maßnahmen und geringfügige Änderungen des Fahrverhaltens lassen sich deutliche Auswirkungen auf den Kraftstoffverbrauch erzielen. So ist eine Kraftstoffersparnis zwischen 10 und 25 % möglich. Das bedeutet: Nahezu jede fünfte Tankfüllung lässt sich einsparen!

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Optimierte Tourenplanung

Insbesondere die Zahl der Transporte und die Auslastung der Transportmittel spielen eine große Rolle, wenn Kosten gesenkt und weniger CO2-Emissionen ausgestoßen werden sollen. Durch eine bessere Anpassung des bestehenden Fahrzeugparks an die Transportbedürfnisse, kann die gleiche Gütermenge mit einer geringeren Fahrleistung transportiert werden.

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Vorausschauender Fahrstil

Kuppeln Sie nicht aus, sondern nutzen Sie die Bremswirkung Ihres Motors. Moderne Fahrzeuge sind mit einer Schubabschaltung ausgestattet. Diese unterbricht die Treibstoffzufuhr und Sie verbrauchen keinen Sprit. Schalten Sie zudem frühzeitig in den nächsthöheren Gang und fahren Sie ohne größere Abbrems- und Beschleunigungsvorgänge durch den Stadtverkehr. Das Schalten in den nächsten Gang empfiehlt sich bei ca. 2.000 Umdrehungen.

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Konstantes Fahrverhalten

Das Fahren mit hoher Geschwindigkeit führt zu deutlich höherem Verbrauch. Insbesondere bei Geschwindigkeiten über 100 km/h steigt der Kraftstoffverbrauch überproportional zur Geschwindigkeit an.
Verbraucht ein Kleintransporter (Hubraum 1.197 cm³, Leistung 105 PS (77 kW)) bei Tempo 100 nur 6 Liter pro 100 km, benötigt er bei Tempo 160 schon bis zu 10 Liter pro 100 km. Fahren Sie deshalb in konstanter, gemäßigter Geschwindigkeit zwischen 100 km/h und 130 km/h.

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Richtiger Reifen-Luftdruck

Der richtige Reifen-Luftdruck spielt eine große Rolle bei Sicherheit und Kraftstoffverbrauch. Zu geringer Luftdruck erhöht den Rollwiderstand und damit den Spritverbrauch. Ein halbes Bar zu geringer Druck im Reifen kann den Verbrauch um etwa 5 % erhöhen.
5 % weniger Kraftstoffverbrauch (Benzin) bringen eine Ersparnis von etwa 85 € und 140 kg weniger CO2-Emissionen pro Jahr.
Übrigens haben Winterreifen einen bis zu 10 % höheren Kraftstoffverbrauch als Sommerreifen. Zudem sind sie lauter und nutzen sich schneller ab. Deshalb sollten Sie Ihre Winterreifen nur im Winter nutzen.

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Spritsparendes Fahrtraining

Durch ein spritsparendes Fahrtraining lassen sich die Kraftstoffkosten in nahezu jedem Betrieb um 5 bis 10 % senken.
Halbtageskurse werden beispielsweise von Automobilclubs oder auch von einigen Autoherstellern angeboten und kosten in der Regel um die 100 €.

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Sparsame Neuanschaffung

Ein Transportfahrzeug muss seinen Nutzungszweck erfüllen und wirtschaftlich sein. Wesentliches Kriterium für die Wirtschaftlichkeit sind die Betriebskosten. Sie umfassen neben dem Kaufpreis vor allem die laufenden Kraftstoffkosten. Seit Dezember 2011 gilt die Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (EnVKV) für Neufahrzeuge. Die Einteilung aller Neufahrzeuge in CO2-Effizienzklassen informiert darüber, wie effizient und umweltverträglich das jeweilige Fahrzeug ist.

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Mobil mit dem Fahrrad

Wer mit dem Fahrrad fährt, bekommt Bewegung an der frischen Luft, spart einen großen Betrag an Betriebskosten und erspart sich die Parkplatzsuche.
Ein Mittelklasse-Pkw verursacht Betriebskosten in Höhe von etwa 0,40 bis 0,55 € je gefahrenem Kilometer. Die Betriebskosten eines Fahrrades sind dagegen verschwindend gering und als Treibstoff nutzt man überschüssige Kalorien.
Die Nutzung von Fahrrädern insbesondere für den Arbeitsweg kann mit vielfältigen Maßnahmen und Aktionen unterstützt werden. Jährlich findet z.B. der Wettbewerb „Mit dem Rad zur Arbeit“ statt.

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Umweltfreundliche Kaufentscheidungen

Jedes Produkt hat unterschiedliche Auswirkungen auf die Umwelt. Diese fallen primär in den unterschiedlichen Phasen des Lebenszyklus (u. a. Herstellung, Transport, Nutzung, Entsorgung) an. Für eine Vielzahl von Materialien gibt es umweltfreundliche, ressourcenschonende oder fair gehandelte Alternativen. Durch die Berücksichtigung umweltbezogener Kriterien bereits bei der Beschaffung, können Sie sowohl auf Ihre Sortimentsgestaltung für den Weiterverkauf, als auch auf die zum Eigengebrauch beschafften Materialien Einfluss nehmen. Zertifizierte Umweltmanagementsysteme und anerkannte Umweltsiegel sind hilfreiche Kriterien bei der Auswahl umweltfreundlicher Hersteller, Produkte und Dienstleistungen.

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Umweltrelevante Kriterien bei der Lieferantenauswahl

Bereits bei der Auswahl von Lieferanten sollten umweltrelevante Kriterien herangezogen werden. Beispielsweise:
  • der Lieferant
    • hat ein Umweltmanagementsystem eingeführt,
    • verwendet umweltschonende Rohstoffe und Produktionsverfahren,
    • informiert unaufgefordert über weniger umweltbelastende Produktalternativen,
    • führt Produkte mit anerkannten Umweltsiegeln im Sortiment,
  • Transportwege sind minimiert,
  • die Lieferung erfolgt verpackungsarm oder im Mehrwegsystem,
  • die Umweltauswirkungen der Produkte und Produktionsbedingungen sind bekannt,
  • die Entsorgung der Produkte kann umweltfreundlich erfolgen.

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Langlebige Tragetaschen

Für die Herstellung von Plastiktüten werden wertvolle Ressourcen wie fossiles Erdöl, Energie und Wasser benötigt. Im Durchschnitt werden Tragetaschen nur eine halbe Stunde lang benutzt und danach weggeworfen. Stofftaschen sind belastbarer und können viele Jahre wiederverwendet werden. Daher sollte der Nutzung von Stofftaschen gegenüber Plastiktüten der Vorrang gegeben werden. Alternativ können auch Kunststoff-Tragetaschen aus nachwachsenden Rohstoffen, wie Cellulose und Stärke, verwendet werden. Hier sind der Wasserverbrauch und die CO2-Emissionen bei Herstellung und Entsorgung wesentlich geringer als bei herkömmlichen Plastiktüten.

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Ressourcenschonendes Recyclingpapier

Durch die Verwendung von Produkten aus Altpapier anstelle von Frischfaserpapier, werden die mit der Papierherstellung verbundenen CO2-Emissionen, der Wasserverbrauch und die Abwasserbelastung deutlich reduziert.
Durch eine kleine Formatreduzierung von ursprünglich 21 x 30 cm auf 18,4 x 28,4 cm beim Werbeprospekt reduzierte ein großes Einzelhandelsunternehmen seinen Papierverbrauch um gut 15 %. So werden jährlich rund 15.000 Tonnen Papier und ca. 20.000 Tonnen CO2-Emissionen eingespart.
Neben der Verwendung von Recyclingpapier an Stelle von Frischfaserpapier, sollte auch auf die Reduzierung bzw. die Vermeidung unnötigen Papierverbrauchs geachtet werden.

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Glaubwürdige Umweltsiegel

Produkte, die umweltschonend hergestellt wurden, deren Inhaltsstoffe sich durch geringe Schadstoffbelastungen auszeichnen oder die besonders umweltfreundlich entsorgt werden können, tragen häufig ein Umweltsiegel.
Im Non-Food-Bereich erkennen Sie umweltfreundliche Produkte beispielsweise an Produktsiegeln, wie dem „Blauen Engel“ (für eine Vielzahl von Produkten), dem „FSC-Siegel“ (für Holz- und Papierprodukte) oder dem „Ökotex-Siegel“ (für Bekleidung und Schuhe). Im Lebensmittelsortiment geben beispielsweise das „EU-Biosiegel“ und das „Fairtrade-Siegel“ über die Nachhaltigkeit von Produkten Auskunft. Fischprodukte aus nachhaltigem Fischfang erkennt man am Label des „Marine Stewardship Council (MSC)“.

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Energieeffiziente Elektrogroßgeräte

Das EU-Label hilft dabei, die energieeffizientesten Geräte zu finden. Seine Angaben zu Energieeffizienzklassen erleichtern den Vergleich zwischen einzelnen Geräten. Dabei steht die Energieeffizienzklasse A bzw. A+++ für einen besonders sparsamen Energieverbrauch.
Das EU-Energielabel hilft Ihnen, beim Kauf neuer Elektrogeräte und Lampen, die Betriebskosten verschiedener Modelle zu vergleichen. Über die bislang „beste“ Energieeffizienzklasse A bzw. A++ hinaus gibt es seit 2010 für Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen und Geschirrspüler zusätzlich die Klasse A+++.

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Umweltverträgliche Reinigungsmittel

Umweltbelastung durch Reinigungsmittel kann vermieden werden, indem auf phosphat- und chlorhaltige Reinigungsmittel verzichtet wird. Umweltfreundliche Reinigungsmittel, die leicht abbaubare Tenside enthalten, sind hier eine sinnvolle Alternative und führen zum gleichen Reinigungsergebnis. Da bei Überdosierung Rückstände als Schmierfilm zurückbleiben, ist es sinnvoll, die Dosierempfehlungen des Herstellers zu beachten bzw. das Reinigungspersonal entsprechend zu schulen.
Umweltfreundliche Reinigungsprodukte erkennen Sie beispielsweise an den Produktsiegeln EU Ecolabel „Euroblume" oder dem „Blauen Engel“.

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Praxishilfen
Publikationen
Ansprechpartner
Infozentrum UmweltWirtschaft (IZU) des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU)
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg
Tel.: 0821 90715509
Fax: 0821 90715556
izu@lfu.bayern.de
http://www.izu.bayern.de

Geschäftsstelle Umweltpakt Bayern im Bayerischen Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Rosenkavalierplatz 2
81925 München
Tel.: 089 92142287
Fax: 089 92142471
umweltpakt.bayern@stmug.bayern.de
http://www.umweltpakt.bayern.de

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Entlarven Sie die Energiefresser in Ihrem Unternehmen.

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Überprüfen Sie Ihre Beleuchtungsanlage und den Einsatz der richtigen Beleuchtungstechnik.

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Überprüfen und warten Sie Ihre Druckluftanlagen und Leitungen regelmäßig auf Undichtigkeiten, sogenannte Leckagen.

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Setzen Sie Produkte bevorzugt in Mehrwegverpackungen ein.

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Passen Sie Behältergröße und Abholrhythmen den anfallenden Abfallmengen an.

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Informieren Sie alle Mitarbeitenden regelmäßig zu Abfallvermeidung und -entsorgung.

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Prüfen Sie, ob in Ihrem Unternehmen gefährliche Abfälle anfallen.

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Verwenden Sie im Sanitärbereich wassersparende Armaturen.

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Spüren Sie undichte Stellen im Leitungsnetz auf, indem Sie Ihren Wasserzähler überprüfen, wenn alle Wasserverbraucher im Gebäude geschlossen sind.

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Achten Sie beim Einsatz von Reinigungsmitteln auf die richtige Auswahl und Dosierung der eingesetzten Mittel.

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Stellen Sie den ordnungsgemäßen Umgang und die Lagerung wassergefährdender Stoffe sicher.

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Durch Wasserenthärtung lassen sich Waschmittel, Kalkreiniger und Energiekosten einsparen.

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Stellen Sie sicher, dass Schadstofffrachten weitgehend reduziert werden.

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Durch den Einsatz von Regenwasser für ausgewählte Arten der Wassernutzung lassen sich nicht nur die Wasserkosten, sondern auch die Abwassergebühren reduzieren.

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Durch eine effiziente Tourenplanung und die Bündelung von Fahrten werden Leerfahrten vermieden und die Auslastung verbessert.

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Fahren Sie vorausschauend und gehen Sie frühzeitig vom Gas, wenn Sie von weitem eine rote Ampel sehen.

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Vermeiden Sie häufiges Bremsen und Beschleunigen und fahren Sie auf der Autobahn gleichmäßig zwischen 100 km/h und 130 km/h (wo erlaubt).

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Überprüfen Sie regelmäßig den Reifen-Luftdruck und erhöhen diesen mindestens auf den angegebenen Herstellerwert beziehungsweise passen ihn an den Beladungszustand an.

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Lassen Sie Ihre Fahrer und Fahrerinnen ein Spritspar-Fahrtraining absolvieren.

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Achten Sie beim Kauf eines Neufahrzeugs nicht nur auf die Anschaffungskosten, sondern vor allem auf die laufenden Betriebskosten und den Kraftstoff-Verbrauch.

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Fahren Sie mit dem Fahrrad zur Arbeit oder – als Fern-Pendler – zur nächsten Bus- oder Bahnhaltestelle.

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Berücksichtigen Sie bei Ihrer Lieferantenauswahl auch umweltrelevante Kriterien.

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Durch die Verpackung Ihrer Waren in bedruckte Stoff-Tragetaschen statt in herkömmliche Plastiktüten, vermeiden Sie unnötigen Abfall und haben eine effektive und kostengünstige Werbung.

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Nutzen Sie, wann immer möglich, Recyclingpapier statt Papier aus Frischfaser.

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Achten Sie bei der Beschaffung auf umweltfreundliche Produkte, die anerkannte Umweltsiegel tragen.

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Setzen Sie Elektrogroßgeräte (z. B. Klimageräte, Geschirrspülmaschinen, Waschmaschinen, Kühl- und Gefriergeräte) ein, die eine hohe Energieeffizienz aufweisen.

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Reinigen Sie Ihre Räume umweltverträglich.

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