Umweltpakt Bayern

 

Effizient vernetzt – durch Digitalisierung aus weniger mehr machen!

Letzte Aktualisierung: 14.07.2017, Quelle: LfU/REZ, VDI ZRE

Investitionen in die digitale Transformation ermöglichen es, die Ressourceneffizienz im Betrieb zu steigern. Eine aktuelle Studie bietet Handlungsempfehlungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zur Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie.

Die durchgängige Vernetzung aller Wirtschaftsbereiche kann sowohl die industrielle Produktion selbst als auch die angebotenen Produkte und Serviceleistungen tiefgreifend verändern. Dadurch entstehen neue Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsprozesse.

Potenziale zur Steigerung der Ressourceneffizienz finden sich auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette, weshalb fertigenden Unternehmen eine Digitalisierungsstrategie empfohlen wird. Die installierten Systeme bieten vielfältige Möglichkeiten, um kontinuierlich Daten an verschiedenen Punkten in der Produktion zu ermitteln. Für eine fundierte Analyse und Bewertung vorhandener Prozesse ist es sinnvoll, eine anlagen- und prozessbezogene Datenbasis über die spezifischen Ressourcenverbräuche der Prozesse anzulegen. Durch die Weiterverarbeitung und Analyse der Daten sind Rückschlüsse auf Materialeinsparpotenziale und ein Erfolgscontrolling möglich.
Die neu herausgebrachte Studie „Ressourceneffizienz durch Industrie 4.0“ bietet dazu einen Überblick über verschiedene Maßnahmen. Es wurden KMU aus der Elektro- und der Kunststoffbranche sowie aus dem Bereich Maschinenbau beleuchtet, bei denen bestimmte Technologien bereits zur Einsparung von Ressourcen beitragen. Die möglichen Einsparungen von Material und Energie belaufen sich nach Selbsteinschätzung der befragten Unternehmen auf bis zu 25 Prozent.
Beispiele zweier Unternehmen, die digitalisierte Technologien einsetzen, gibt es auch in Form eines Filmes vom VDI Zentrum Ressourceneffizienz GmbH (VDI ZRE) „Industrie 4.0 leicht gemacht – Material- und Energiesparen durch Apps“.