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Einschränkungen und Maßnahmen für Einwegprodukte und Einwegverpackungen

Quelle: BMU etc.

Bestimmte Einwegartikel, die ganz oder teilweise aus Kunststoff bestehen, werden ab dem 3. Juli 2021 verboten und Tragetaschen aus Kunststoff ab 1. Januar 2022. Ab 3. Juli 2021 ist eine Kennzeichnung mit Warn- und Entsorgungshinweisen für bestimmte Einwegprodukte vorgeschrieben. Des Weiteren sollen to-go-Essen und Getränke ab 1. Januar 2023 auch in Mehrwegverpackungen angeboten werden. Die entsprechenden Rechtsvorschriften sind im Bundesgesetzblatt verkündet. Die Ziele, die mit den Rechtsänderungen verfolgt werden, sind unter anderem Ressourcenschutz, Abfallvermeidung und der Schutz der Umwelt. Die Zentrale Stelle Verpackungsregister informiert über die mit ihren Aufgaben und Angeboten in Zusammenhang stehenden Änderungen.

Im Einzelnen handelt es sich um folgende Rechtsvorschriften:


Umweltgerechte Verpackungsgestaltung

Das UBA informiert mit FAQ, welche Kriterien bei der umweltgerechten Verpackungsgestaltung zu beachten sind, z.B. im Fall von to-go-Einwegverpackungen. Zur Recyclingfähigkeit von Verpackungen siehe u.a. Link der ZSVR. Die Dualen Systeme sollen die Beteiligungsentgelte (Lizenzierung) so gestalten, dass vermehrt Verpackungen eingesetzt werden, die unter Berücksichtigung der Praxis der Sortierung und Verwertung zu einem möglichst hohen Prozentsatz recycelt werden können (siehe § 21 Verpackungsgesetz). Die Systeme sind einer der möglichen Ansprechpartner, falls Sie im Zuge der Einführung von Mehrweg auch an eine Umstellung bei den bisher verwendeten Einweg-Verpackungen denken.