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Reparieren statt Wegwerfen – neue EU-Vorschriften im Rahmen der Ökodesign-Richtlinie in Kraft getreten

Quelle: BMU

Zum 1. März treten EU-weit neue Regelungen im Rahmen der Ökodesign-Richtlinie in Kraft, die strengere Anforderungen an die Langlebigkeit von zehn Produktgruppen stellen. Durch eine Steigerung der Reparierbarkeit werden Ressourcen geschont und Kosten gespart.

Ab dem 1. März gelten EU-weit für Kühl- und Gefriergeräte, Geschirrspüler, Waschmaschinen und Waschtrockner, Haushaltsbeleuchtung, Fernseher und Displays, Netzteile, Motoren, Transformatoren, Schweißgeräte und gewerbliche Kühlgeräte strengere Anforderungen an die Reparierbarkeit. Die Hersteller sind nun in der Pflicht Ersatzteile künftig über einen bestimmten Zeitraum vorzuhalten und die betreffenden Produkte so zu gestalten, dass Komponenten mit herkömmlichen Werkzeugen zerstörungsfrei auseinandergebaut werden können. Auch müssen Reparaturinformationen mitgeliefert werden. Durch die längere Lebensdauer der Produkte werden Ressourcen geschont sowie das Recycling und damit die Kreislaufwirtschaft gestärkt.

Die Ökodesign-Richtlinie der EU hatte bisher den Fokus auf die Energieeffizienz von Produkten und wurde nun durch Regelungen zur Langlebigkeit der zehn Produktgruppen erweitert. Weitere Planungen der EU sehen vor, die erfolgreiche Ökodesign-Richtlinie auf andere Produkte auszuweiten. Bislang gilt diese nur für energieverbrauchsrelevante Produkte.