Umweltpakt Bayern

 

Umweltbilanzierung

Letzte Aktualisierung: 13.03.2019, Quelle: LfU

Umweltbilanzen sind die Grundlage für die systematische Bewertung und Reduzierung der Umweltauswirkungen Ihres Unternehmens.

Sie stellen dazu die Stoff- und Energiemengen, die Sie zur Erstellung Ihrer Produkte einbringen (Inputs), den Stoff- und Energiemengen gegenüber, die Ihr Unternehmen wieder verlassen (Outputs). Stoffe im Sinne der Umweltbilanz umfassen Ausgangsmaterialien, Zwischenprodukte, Produkte, Emissionen und Abfall. Damit Ihre Bilanz ausgeglichen ist, erfassen Sie darüber hinaus die Bestandsdaten. Die Angaben machen Sie in physikalischen Einheiten. Um Ihre weitere Arbeit mit der Umweltbilanz zu erleichtern, erfassen Sie idealerweise auch die dazugehörigen monetären Werte der Stoff- und Energiemengen.

Die Daten Ihrer Umweltbilanz können Sie z.B. als Basis für die Umweltprüfung nach EMAS oder ISO 14001 oder für das Umweltcontrolling nutzen.

Erste Schritte zur Erstellung einer Umweltbilanz:

  1. Legen Sie diejenigen Stoff- und Energieströme fest, die Sie betrachten möchten (= Öko-Kontenrahmen). Konzentrieren Sie sich auf die wesentlichen In- und Outputarten, d.h. solche, von denen Sie sich die größten Einsparpotentiale versprechen.
    Ein Beispiel für die Gliederung der Umweltbilanz finden Sie in der unten aufgeführten pdf-Datei.

  2. Bestimmen Sie, für welchen Betriebsbereich Sie die Umweltbilanz erstellen möchten. Diese Eingrenzung können Sie z.B. anhand bereits vorhandener Daten vornehmen. Sie entscheiden damit, ob Sie Ihr Unternehmen als "Black Box" betrachten oder ob Sie die Stoff- und Energieflüsse auch für Unternehmensbereiche, Anlagen etc. betrachten.