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Photovoltaik-Anlagen zur Eigenversorgung: Meist kein Erzeugungszähler notwendig

Quelle: IHK Schwaben

Seit der EEG-Novelle 2021 gilt, keine EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch bis 30 kWp PV-Anlagenleistung. Die Clearingstelle EEG|KWKG hat nun erklärt, dass nur in Ausnahmefällen für PV-Anlagen zur Eigenversorgung Erzeugungszähler installiert werden müssen.

Ein Erzeugungszähler wird nur benötigt, wenn aufgrund der installierten Leistung, der standortspezifischen Sonneneinstrahlung und des konkreten Eigenversorgungskonzepts es nicht auszuschließen ist, dass der Eigenversorger in seiner Anlage mehr als 30 MWh pro Kalenderjahr erzeugt und selbst verbraucht. Bei Anlagen bis 21 kW kann davon ausgegangen werden, dass die Schwelle von 30 MWh nicht überschritten werden kann.
Ein Erzeugungszähler ist hier folglich nicht notwendig.

Auch bei größeren Anlagen muss eine messtechnische Erfassung nicht zwingend erforderlich sein, beispielsweise dann, wenn der maximal erwartbare Jahresertrag unter 30 MWh liegt.
Hier empfiehlt sich ein Blick in die Empfehlungen der Clearingstelle.

Rekuperationsstrom nicht stromsteuerpflichtig

Die Bundesregierung erklärte kürzlich, dass Rekuperationsstrom, d. h. Strom aus Energierückgewinnung, nicht der Stromsteuer unterliegt. Voraussetzung für die Steuerfreiheit ist, dass der Strom direkt wiederverwendet und nicht in ein Netz der allgemeinen Versorgung eingespeist wird.