Umweltpakt Bayern

 

Strom sparen durch Vermeidung von Leerlaufverlusten

Letzte Aktualisierung: 05.09.2014, Quelle: UBA

Viele Elektrogeräte verbrauchen auch dann Energie, wenn sie ihre eigentliche Funktion nicht erfüllen: im Leerlauf. Allein in Deutschland kostet der Stromverbrauch durch Leerlaufverluste pro Jahr mindestens 4 Mrd. Euro (Quelle: UBA). Leerlaufverluste können entstehen durch:

  • Stand-by: Die Geräte sind in Bereitschaft, um bei Bedarf schneller wieder in Betrieb gehen zu können oder um Signale von der Fernbedienung zu empfangen.
  • Scheinaus: Das Gerät wird zwar mit dem Schalter ausgeschaltet, verbraucht aber dennoch Strom.
  • Fehlenden Netzschalter: Die Geräte besitzen keinen Schalter zum Ausstellen. Sie verbrauchen Strom, solange der Stecker in der Steckdose ist.



Je nach Alter und Art des Gerätes können sehr unterschiedliche Kosten für Leerlaufverbräuche anfallen. So kommen moderne Elektrogeräte, wie z. B. Fernseher, im Stand-by-Betrieb mit lediglich 0,3 W aus, während Drucker und Kabel-Receiver zwischen 10 und 20 W benötigen können. Entsprechend liegen die Kosten hier zwischen wenigen Cent und bis zu 50 € pro Jahr.

Weiterführende Informationen

Das Landesamt für Umwelt (LfU) informiert auf der Homepage des Energie-Atlas Bayern über das Thema „Leerlaufverluste“ sowie über weitere energierelevante Themen.

Zusätzliche Informationen erhalten Sie auch auf der Homepage des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB). Hier finden Sie z. B. eine Zusammenfassung der Ökodesign-Richtlinie zur Steigerung der Energieeffizienz. Auch ein Video-Clip zur Stand-by-Problematik steht zur Verfügung.

Darüber hinaus gab das Umweltbundesamt zwischen 1998 und 2004 das Fachinformationsblatt "Neues zum Thema Leerlaufverluste" heraus, das von der Internetseite des UBA heruntergeladen werden kann. Das Informationsblatt berichtet über die Entwicklung auf dem Gebiet Leerlaufverluste bei Elektrogeräten. Es enthält Meldungen über Politik, Veröffentlichungen/Studien, Öffentlichkeitsarbeit, Forschung und Technik. Angesichts der allgemeinen Informationsflut sind die Meldungen eher kurz gehalten, um den Leserinnen und Lesern einen schnellen Überblick über Neuigkeiten zu ermöglichen. Auch wenn die Dokumente älteren Datums sind, besitzen sie dennoch einen hohen Informationswert.