Umweltpakt Bayern

 

Umweltpakt Bayern: Wer kann am Umweltpakt Bayern teilnehmen und wie sind die Kriterien?

Letzte Aktualisierung: 15.06.2018, Antwort von: StMUV

Wer kann teilnehmen?

Am Umweltpakt Bayern teilnehmen können Einzelunternehmen, Verbände oder sonstige Einrichtung der Wirtschaft, die in Bayern Umweltleistungen erbringen.

Wie lauten die Kriterien?

Der Teilnehmer erbringt eine oder mehrere spezifische, freiwillige Leistungen im Rahmen des Umweltpakts Bayern. Anerkannt werden können im Umweltpakt ausdrücklich genannte Leistungen oder sonstige Umweltschutzleistungen, die qualitativ und quantitativ den Zielsetzungen und Inhalten des Umweltpakts
entsprechen und über die rechtlichen Anforderungen hinausgehen.

Teilnehmen kann, wer nach der Unterzeichnung des aktuellen Umweltpakts am 23.10.2015 eine der folgenden freiwilligen Umweltschutzleistungen (aus A) während der Laufzeit des Umweltpakts erbracht hat bzw. (nur bei "B sonstige wesentliche Einzelleistungen") sich dazu verpflichtet.

A Teilnahme durch definierte Leistungen
  • Registrierung nach dem "Eco-Management and Audit Scheme" (EMAS),
  • Zertifizierung nach der DIN EN ISO 14 001 oder DIN EN 50 001,
  • nach den Kriterien des Qualitätsverbunds umweltbewusster Betriebe (QuB),
  • Teilnahme an ÖKOPROFIT (Ökologisches Projekt für integrierte Umwelttechnik),
  • Erwerb des Bayerischen Umweltsiegels für das Gastgewerbe,
  • Erreichen der notwendigen Punktezahl für Hotellerie und Gastronomie,
  • Erreichen der notwendigen Punktezahl in den vom Bayerischen Handwerkstag für Betriebe des Handwerks ausgearbeiteten Kriterienlisten,
  • Erreichen der notwendigen Punktezahl in der für Verwaltungs- und Bürobetriebe gültigen Kriterienliste.


B Teilnahme durch sonstige wesentliche Einzelleistungen oder Zusagen
  • zum integrierten Umweltschutz,
  • zum Nachhaltigkeitsmanagement/-bericht nach einem anerkannten Standard,
  • als konkrete Umweltleistungen im Rahmen der Initiative Responsible Care,
  • zur Energieeinsparung,
  • zur Steigerung der Energieeffizienz,
  • zur Verminderung der CO2-Emissionen,
  • zur Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschafrt,
  • zur Verbesserung des Immissionsschutzes,
  • zum erhöhten Einsatz Nachwachsender Rohstoffe,
  • zur Sicherung einer umweltgerechten Mobilität,
  • zur Förderung des Gewässerschutzes,
  • zur Förderung des Naturschutzes und der Biodiversität,
  • zur Verbesserung des Bodenschutzes oder
  • zur Verringerung des betrieblichen Einsatzes besonders umweltschädlicher Stoffe, z. B. durch die freiwillie Einführung umweltschonender Ersatzstoffe.


zusätzlich nur für Verbände
  • Beteiligung an der Erstellung und Umsetzung branchenspezifischer Umweltkonzepte,
  • Zusage anderweitiger freiwilliger Umweltleistungen für den Verband oder seine Mitgliedsunternehmen/-betriebe.

Leistungen, die an Standorten außerhalb Bayerns erbracht werden, können nicht anerkannt werden.

Die Antragstellung zur Aufnahme in den Teilnehmerkreis erfolgt über das Webportal

Weiterführende Informationen finden Sie im aktuellen Umweltpakt unter Anlage 2 auf Seite 29 und 30 (unter Download/Bestellen).

Kontakt

Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihre freiwillige Umweltleistung für eine Teilnahme ausreicht, setzen Sie sich bitte mit der Geschäftsstelle des Umweltpakt Bayern in Verbindung:

Geschäftsstelle „Umweltpakt Bayern“
im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
- Referat 15 -
Rosenkavalierplatz 2
81925 München
Telefon: 089 / 9214-2287
Fax: 089 / 9214-2471
E-Mail: umweltpakt.bayern@stmuv.bayern.de